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 | Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

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Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

Nur mit einer guten Leistung haben wir eine Chance!

ThSV Eisenach gastiert bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim

Mit der TSG Ludwigshafen-Friesenheim (zuletzt 2014/2015) und dem ThSV Eisenach (zuletzt 2015/2016) treffen am Mittwoch, 29.03.2017 um 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen zwei ehemalige Erstbundesligisten aufeinander, die zwar aktuell im oberen Tabellendrittel der 2.Liga rangieren, mit dem Aufstieg ins Oberhaus aber wohl nichts zu tun haben. Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim, im Vorjahr knapp am Erstliga-Aufstieg vorbei geschrammt, belegt Tabellenplatz 6, der ThSV Eisenach Rang 7. Die Zahl der Pluspunkte wollen beide bis zum Saisonende im Juni allerdings noch gehörig aufstocken.

In dieser verrückten Liga werden selbst Heimspiele keine Selbstläufer. In jedem Spiel muss alles gegeben werden, beschreibt Gerold Kuttler, der engagierte Pressesprecher der TSG Ludwigshafen-Friesenheim, die aktuelle Saison.

„Eulen“ wuchern mit breitem Kader
Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim geht mit einem 31:31-Remis am vergangenen Spieltag beim Tabellen-Dritten SG BBM Bietigheim in die Partie. „Ein Klasse-Handballspiel mit beiderseits hohem Niveau“, so die Einschätzung aus dem Lager der TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Diese profitierten dabei von ihrem breiten eingespielten Kader. „Auch Stammkräften wurden Verschnaufpausen eingeräumt, sodass die Frische für das Finish vorhanden war“, ergänzt Gerold Kuttler. Bis auf die verletzten Stammtorhüter Kevin Klier und Roko Perbonio und dem sich gerade einer zweiten Operation unterziehenden Kreisläufer Martin Slaninka ist alles an Deck. Aufgrund der Verletztenmisere auf der Torhüterposition wurde Matthias Lenz nachverpflichtet, ein Keeper aus der Region, der aus seinen bisherigen Engagements die Liga kennt. Gemeinsam mit Malte Röpcke bildet er nun das Torhütergespann.

Ein breiter Kader mit vielen guten Spielern, erklärt Christoph Jauernik, der Coach des ThSV Eisenach, mit Blick auf den Gastgeber am Mittwoch.

Die Rückraumspieler Alexander Feld (kam im Sommer vom HSV Hamburg)  Gunnar Dietrich und  Oliver Heß sowie Linksaußen Philipp Grimm sind gestandene Erst- und Zweitbundesligaspieler. „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst, unser Ziel ist dennoch klar, die 60 Minuten am Mittwochabend mit einem Doppelpunktgewinn abzuschließen“, lautet die Order aus dem Lager der TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

ThSV Eisenach mit Aufgebot vom Heimsieg über den HC Empor Rostock
Beim Gastgeber freut man sich auf ein Wiedersehen mit Linkshänder Willy Weyhrauch. Der Eisenacher Außen verstärkte vor einigen Jahren auf Ausleihbasis von den Füchsen Berlin für einige Spiele die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Nach langwieriger Verletzung versucht Willy Weyhrauch derzeit  im Eisenacher Team Tritt zu fassen. Die Nummer 1 auf Rechtsaußen ist Tomas Urban, der mit konstant guten Leistungen und bisherigen 130 Saisontreffern aufwartet. Die Wartburgstädter freuen sich, dass der Slowake gerade seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Der 27-Jährige ist zudem ein sachlicher Analytiker nach dem Spiel, sieht auch Siege kritisch, wie den jüngsten 30:23 über den HC Empor Rostock.

Unser Abwehrspiel, insbesondere das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter ist verbesserungswürdig, In Spielen gegen bessere Mannschaften geht das nach hinten los, konstatierte Tomas Urban.

Sein Trainer Christoph Jauernik, der wahrscheinlich das Aufgebot vom Heimsieg über den HC Empor Rostock zur Verfügung hat, hofft am Mittwochabend auf eine stabile Deckung, erwartet nicht so langatmige Angriffszüge wie vor Wochenfrist von den Ostseestädtern.

In der eigenen Angriffsgestaltung müssen wir uns auf eine variable 6:0- oder 5:1-Abwehr einstellen. Im Training haben wir uns darauf vorbereitet, berichtet Christoph Jauernik.

Ob das Erarbeitete dann auch im Wettkampf zur Geltung kommt, der Mittwochabend wird es zeigen. „Nur mit einer guten Leistung haben wir eine Chance“, unterstreicht der Eisenacher Coach, der auf seine langzeitverletzten Rückraumspieler Daniel Luther, Marcel Schliedermann und Jonas Richardt verzichten muss. Die Hauptlast im Rückraum liegt damit erneut auf den Schultern von Matthias Gerlich, Olafur Bjarki Ragnarsson und Duje Miljak sowie Toms Lielais. Für die Aufgaben im Tor treten Stanislaw Gorobtschuk, Jan-Steffen Redwitz und Sebastian Brand am Mittwochmittag die 300-Kilometer-Fahrt an. Die „Linkshänderfraktion“ wird mit Nick Heinemann und Christopher Kaufmann angereichert. Auf Linksaußen werden Adrian Wöhler und Dirk Holzner agieren, am Kreis Nicolai Hansen, Marcel Niemeyer und Hannes Iffert.

Foto: Nicolai Hansen gastiert mit dem ThSV Eisenach bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

Andrea T. | | Quelle:

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