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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

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Planungsbüro für Umbau der Aßmannhalle gewählt

Das Planungsbüro, welches den Umbau und die Erweiterung der Werner-Aßmann-Halle voranbringen soll, ist gewählt. Eine fünfköpfige Jury mit Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtrates, des ThSV Eisenachs und des Kreissportbundes befragte drei Planungsbüros und entschied sich schließlich für das Büro Bauconzept. Das Büro Bauconzept aus Lichtenstein in Sachsen ist spezialisiert auf den Bau und die Sanierung von Sporthallen. Die Planungsgesellschaft hob sich vor allem in den Punkten Referenzprojekt, Projektanalyse und Honorar von den Mitbewerbern ab.

Das Büro Bauconzept wird somit gemäß des Stadtratbeschlusses und der Bestätigung durch die Oberbürgermeisterin Katja Wolf den Auftrag erhalten. Die umfangreichen Baumaßnahmen sorgen für eine erstbundesligataugliche Heimspielstätte des ThSV Eisenach und kommen zudem dem Schul- und Vereinssport zugute. Nach jetzigem Stand belaufen sich die Gesamtkosten auf 6 Millionen Euro. Das Land Thüringen hat  über das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine 85-prozentige Förderung zugesichert. Der ThSV  Eisenach übernimmt 600000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 300000 Euro.

Die Weichen sind nun gestellt, dass der Bau zügig beginnen kann. Wir sind sehr dankbar, dass das Land Thüringen zur Förderung steht und somit ein klares Bekenntnis für erstklassigen Handball in Eisenach abgibt, erklärt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Andrea T. 

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  • Sportfreund

    Bleibt zu hoffen, dass sich der ganze Aufwand auch lohnt und nicht nach ein paar Jahren festgestellt wird, in der Halle befinden sich gesundheitlich bedenkliche Baustoffe aus der Zeit der Erbauung! Und ganz wichtig: Der THSV sollte weiter erfolgreich in der 1. Liga spielen, denn dafür wird ja die Halle mit einer doch recht großen Finanzbetrag umgebaut.

    • Auch ein Sportfreund

      Ich denke man wird mit Weitsicht sanieren und so auch ausschließen, dass in Jahren solche Baustoffe gefunden werden. Selbst wenn der ThSV nicht weiter in der 1. Liga spielen wird, der Halle tut dieser Umbau gut und ist wirklich notwendig. Wenn der Aufstieg und die Auflagen der HBL diesen Umbau bzw. die Dringlichkeit erhöht haben, um so besser. Die Halle befindet sich in einem maroden Zustand. Sanitäre Anlagen, Elektrik , entsprechen keinesfalls dem Standard, den man in einer Halle in vergleichbaren Städten mit vergleichbarer Kapazität vorfindet. Hallenwart und Verantwortliche sind froh , hält die Elektrik den Punktspielbetrieb durch, Umkleiden und Toiletten sind eine Freude, mag man den Charme (und Geruch) längst vergangener Zeiten. Alles in allem, nicht nur dem ThSV kommt dieser Umbau zu Gute, sondern allen Freizeit und Schulsportlern die diese Halle umgebaut und saniert in Zukunft nutzen können. PS: Ja , ich weiß, es gibt auch andere Objekte die eine Sanierung nötig haben, aber sehen wir es positiv, es wird etwas getan und auch bezuschusst, ist doch großartig. Noch ein PS: liest man die Kommentare auf dieser Seite, nicht zu diesem Thema sondern allgemein, fehlt mir wirklich manchmal ein etwas positiverer Blick auf die Dinge, egal wer was wann warum und wie macht, es wird gemeckert und kaputtgeschrieben, ziehen Sie ab und zu mal die Mundwinkel hoch, das sieht schöner aus und verbreitet auch noch gute Laune :-)

      • Sportfreund

        „Ich denke man wird mit Weitsicht sanieren und so auch ausschließen, dass in Jahren solche Baustoffe gefunden werden“! Sollte es diese Kommunikationsplattform in einigen Jahren noch geben, erinnere ich mich gerne an Ihre Worte! Und versprochen: Ich lache dann trotz „möglichem“ Grund nicht! Die Sanierung aller nun erneut sanierungsbedürftigen Schule, Kitas …. haben bekannte Architekturbüros begleitet und die Arbeiten wurden durch die zuständigen Behörden abgenommen. Bis zum heutigen Tag gibt es „keine“ rechtlich bestätigten Verursacher der nun erneuten Sanierung. Ich mag gerne hoffen, beim Projekt „Aßmannhalle“ wird es nicht zu solchen Mängeln kommen!

        P.S. Ich lache übrigens gerne und nur ungern aus Schadenfreude!

        • Auch ein Sportfreund

          Würde mich freuen , könnten wir in Jahren sagen, ich hatte recht:-) , natürlich passieren solche Dinge, ich stelle das nicht in Abrede. Freue mich das Sie lachen, widerlegt meine These, dass hier überwiegend Menschen schreiben, die mit der Gesamtsituation unzufrieden sind und alles, egal was überhaupt ganz schlimm finden und auch immer wissen, wer an allem Schuld ist, ich denke, und dass wollte ich zum Ausdruck bringen, es ist nicht alles gut aber so viele Dinge auch nicht so schlecht wie sie gern kommentiert werden:-) Grüße und einen schönen Feierabend für Sie

  • Hans Klemm

    Was man hier so liest, sind das natürlich kühne Pläne, die das leere Eisenacher Stadtsäckel allerdings bei der angegebenen Gesamtbausumme nur gering belasten wird. Die besonders in Sachen Schwimmbäder erfahrene Firma aus dem bei Zwickau naheliegenden Örtchen Lichtenstein wäre ein
    guter Griff, war sie doch u.a. auch für die Architektur des Umbaues der wohl mit 100 Jahren ältesten Radrennbahn Deutschlands, im Erfurter Andreasried, verantwortlich.

    Es ist natürlich zu hoffen, dass bei Abschluss dieser kühnen Maßnahme, der altbewährten
    W.- Aßmann-Halle ein neues Aussehen zu geben, auch nach den geäußerten Wünschen unserer OB, Frau Wolf, die 1. Mannschaft noch der 1. Handball-Liga unseres Landes angehört, was derzeitig fast
    leider aus nachlassen sportlichen Gründen etwas angezweifelt werden muss.

    Nicht nur die Gäste werden sich dann besonders von den „Strapazen“ in den trotz guter Pflege ranzig riechenden Sanitärräumen und Umkleidekabinen, die auch im benachberten „Wartburgstadion“ derzeitig noch vorherrschen, befreit fühlen! Diese vorsintflutlichen, maroden, museumsfreifen und fast schon gesundheitsschädigenden Bedingungen im Eisenacher Sportkomplex dokumentieren aber andernseits, dass man trotzdem eine sehr lange Zeit beachtenswerte Leistungen auf dem Rasen oder auf dem Hallenparkett zelebrieren kann!

    Am Rande sei noch folgendes bemerkt:

    Wenn der ThSV- Präsident und geschäftlicher Innenausbauexperte, G. Schäfer, sein aus der Not geborenes architektonisches „Husarenstück“, die eingebaute und max. mit 288 Zuschauern zu besetzende Zusatztribüne, als total gelungen bezeichnet, wo man von jedem Platz auch eine gute Sicht auf das gesamte Geschehen hat, ist das zumindest für mich ein wertvoller und bemerkenswerter Fachbeitrag……

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