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Die weibliche Jugend D des SV Wartburgstadt – verstärkt mit drei Mädels der HSG Werratal - beim Wismar Junior Cup 2017 | Bildquelle: © Verein SV Wartburgstadt / Th. Levknecht

Beschreibung: Die weibliche Jugend D des SV Wartburgstadt – verstärkt mit drei Mädels der HSG Werratal - beim Wismar Junior Cup 2017
Bildquelle: © Verein SV Wartburgstadt / Th. Levknecht

Prestigeerfolg: SVW-Mädels lassen THC-Talente hinter sich

Insgesamt hingen die Trauben für den Thüringer Vizemeister von der Wartburg und Meister THC an der Ostseeküste jedoch sehr hoch

Die weibliche Jugend D des SV Wartburgstadt nahmen als Thüringer Vizemeister im Handball ihrer Altersklasse zum Saisonabschluss am vergangenen Wochenende am Wismar-Junior-Cup 2017 teil. Wie erwartet hingen die Trauben an der Ostseeküste im Vergleich mit allen Meistern und Vizemeistern  aus Deutschlands Osten sehr hoch. Der kleinen und vergleichsweise jungen Truppe um Trainer Eckard Schwarz, die sich noch mit drei Gastspielerinnen der HSG Werratal 05 aus Breitungen ergänzt hatte, wurde an den beiden Turniertagen ganz viel abverlangt. Sie kniete sich mit ganz viel Leidenschaft und Herzblut in die Aufgaben in der Hansestadt.

Drei recht deutliche Niederlagen zum Auftakt, 2:20 gegen den SV Fortuna 50 Neubrandenburg, 3:16 gegen die SG Rödertal/Radeberg und 3:16 gegen den TSV Rudow, ließen die gute Stimmung nicht sinken. Der unermüdliche Kampfgeist wurde mit einem 7:6-Erfolg über den SV Union Halle belohnt. Groß war der Jubel in den SVW-Reihen. Das machte zudem Mut für die weiteren Turnierbegegnungen. Das letzte Vorrundenspiel gegen den SV 63 Brandenburg ging zwar mit 8:13 verloren, doch das war kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen.

Der Start in den zweiten Tag misslang. Gegen den Thüringenmeister THC Erfurt setzte es eine 6:11-Niederlage. Die SVW-Mädels agierten gegen die robusten Gegenüber zu zaghaft, ließen sich – auch durch die akustischen Entladungen auf THC-Seite – zu vielen Fehlern verleiten. Auch wenn die beiden anderen Spiele verloren wurden, 5:17 gegen den HSV Magdeburg und 8:13 gegen Gastgeber TSG Wismar, die Leistungssteigerung im Turnierverlauf war offenkundig. Diese Leistungssteigerung konnten die THC-Mädels nicht nachweisen, verharrten auf dem einen Doppelpunktgewinn gegen die Eisenacherinnen. Bei Punktgleichheit beider Thüringer Teams entschied die Tordifferenz, und da hatten die SVW-Mädels nach den 5 Turnierbegegnungen ein Plus von einem Treffer. Der SVW wurde Vorletzter, der THC Letzter des diesjährigen Wismar-Cup. Das spricht freilich nicht für die Qualität in Thüringen. Wie bei den Jungen hinken auch die Mädchen den anderen Bundesländern weit hinterher.

Neben den Spielen sorgten die mitgereisten Eltern und Begleiter für etwas Ablenkung und Erholung. Das Wetter spielte hervorragend mit und es ging zum Baden an die Ostsee und zum Hafen nach Wismar. Die Ostsee ist immer eine Reise wert! Dabei waren die Niederlagen schnell vergessen und alle Mitgereisten wird ein erlebnisreiches und langes Wochenende als Abschluss der Handball-Saison 2016/17 in Erinnerung bleiben.

Foto: Die weibliche Jugend D des SV Wartburgstadt – verstärkt mit drei Mädels der HSG Werratal – beim Wismar Junior Cup 2017

hintere Reihe (v.l.): Betreuerin Klara Felsberg, Paula Kirchner (HSG Werratal), Gina Laureen Stegmann, Sidney Bätz, Caroline Schulz, Mira Löffle , Lara Rohmeiß (HSG), Trainer Eckhard Schwarz
mittlere Reihe: Mathilda Darr, Greta Sophie Felsberg, Kira Fichtner, Lara Landgraf, Leonie Schneider, Amelie Hasert
unten Tormädel Chiara Marie Koch (HSG)       

Andrea T. | | Quelle:

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