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Prüfungen im Aikido bestanden

Am Dienstag traten vier Aikidokas des PSV Eisenach bei einer Prüfung zum 4. und 5. Kyu an und konnten ihr Können unter Beweis stellen. Nach gut einer Stunde hatten alle Sportler die nicht einfachen Prüfungen bestanden:

Moritz Weigert (4. Kyu)
Daniel Geyer (4. Kyu)
Carmen Gollhardt (4. Kyu)
Petra Knierim (5. Kyu)

Sie mussten komplexe Techniken und deren japanischen Namen erlernen. Was am Anfang wie „böhmischer Dörfer“ klang, ist heute ein ganz normaler Teil ihres Sprachgebrauches geworden. Begriffe wie Shiho-Nage (Schwertwurf), Ikkyo (1. Hebeltechnik – Festhaltehebel) und Irmi-Nage (Innen- oder Eingangswurf) haben sich jetzt mit Inhalt gefüllt. Doch bis dahin waren viele Übungsstunden nötig und bei der Prüfung höchste Konzentration und Disziplin gefragt. Aikido ist eine japanische Bewegungs- und Kampfkunst, bei der kreisrunde und spiralförmige Techniken dominieren. Die Angriffsenergie des Gegners werde so nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt.

Während bei der Prüfung zum 5. Kyu noch acht Techniken in zwei verschiedenen Varianten geprüft wurden, sind es bei dem 4. Kyu schon 21 Techniken, natürlich auch hier je zwei Varianten, die fließend vorgeführt werden müssen. Die Prüfungen bestanden aus zwei Teilen (Wurf- und Hebeltechniken).

Moritz, Daniel und Carmen können nun den orangen und Petra den gelben Gürtel tragen.

Trainer Frank Albrecht legte sehr viel Wert auf eine fundierte, permanente Aus- und Weiterbildung. Prüfungen und Lehrgänge sind wichtige Ergänzungen zum normalen Training um Sportzentrum des PSV Eisenach in der Stregdaer Allee.

Am Wochenende werden die Sportler ihre Fertigkeiten beim Turnier der Judokas in der Werner-Aßmann-Halle nochmals demonstrieren.

Carmen Gollhardt (r.) in Aktion

Rainer Beichler |

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