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Nathalie Etienne | Bildquelle: © Eberhard Walther / Rock´n´Roll-Club „Sylvester“ e.V.

Beschreibung: Nathalie Etienne
Bildquelle: © Eberhard Walther / Rock´n´Roll-Club „Sylvester“ e.V.

Rock´n´Roll-Tänzerin und Tanzmariechen erhält Preis

Der Pierre de Coubertin-Schülerpreis wurde am Mittwoch vom Landessportbund Thüringen gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in der Landessportschule Bad Blankenburg verliehen. Die Auszeichnung, benannt nach dem französischem Sportpädagogen und Gründer der Olympischen Bewegung der Neuzeit, Pierre de Coubertin, ist in ihrer Art einzigartig.

Die Preisträger zeichnen sich durch hervorragende Leistungen im Schul- und Vereinssport aus. Die Anstrengungen gehen dabei über die eigene körperliche Betätigung hinaus. Weitreichendes Engagement im organisierten Sport und im gesellschaftlichen Leben ist ebenfalls Voraussetzung für die Anerkennung.

Nathalie Etienne vom Albert-Schweizer-Gymnasium in Ruhla erhielt in diesem Jahr den begehrten Preis als einzige ihres Gymnasiums. Neben ihren guten und sehr guten schulischen Leistungen engagiert sie sich vor allem im Tanzsport. Als aktives Mitglied und Übungsleiterin im Rock´n´Roll-Club „Sylvester“ Eisenach leitet sie Kinder und Jugendliche in diesem dynamischen Sport an. Sie entwirft anspruchsvolle Choreografien und studiert diese mit den Tänzerinnen und Tänzern ein. Darüber hinaus ist sie jedes Jahr beim Seebacher Carneval als Tanzmariechen auf der Bühne zu bewundern. Im Seebacher Verein leitet sie seit zwei Jahren zusammen mit Lynelle Krieger die „Tanzmäuse“– die Gruppe der Jüngsten und trainiert mit ihnen allwöchentlich für die großen Auftritte. Jüngst zu sehen waren beide – Nathalie zusammen mit ihrem Tanzpartner Leon Reißig und ihre „Tanzmäuse“ des Seebacher Carneval Clubs – beim Tag des Tanzens in der Eisenacher Wandelhalle.

Der Sport lebt von Menschen, die bereit und willens sind „über den eigenen Tellerrand hinaus“ Engagement für andere zu ergreifen und den Nachwuchs zu fördern. Nathalie zeigt, dass dies trotz Seminarfacharbeit, Abiturprüfungen und Berufsbewerbungen möglich ist. So findet sie neben ihrer Ausbildung Freude und Anerkennung im Sport.

 

Andrea T. | | Quelle:

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