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Stimmungsvolles Derby am Freitagabend

ThSV Eisenach erwartet zum ersten Teil eines Doppelspiel-Wochenendes den HSC Coburg

Im thüringisch-fränkischen Derby um Punkte in der 2. Handballbundesliga der Männer treffen am Freitag, 10.11.2017 um 19.30 Uhr in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle zwei Teams aufeinander, die hinter den Erwartungen ihrer Anhängerschaft, aber auch hintern den eigenen hinterher hinken. Der ThSV Eisenach, mit dem Ziel einer Platzierung unter den ersten Sechs gestartet, hat nach 11 Spieltagen gerade einmal zwei Siege (24:20 beim EHV Aue am 1. Spieltag und am vergangenen Spieltag 32:27 beim HC Rhein Vikings) vorzuweisen. Das eigentlich so heimstarke Team musste 5 Niederlagen in heimischer Halle kassieren. Vier Pluszähler reichen nur zu Platz 17, einem Abstiegsplatz. Der HSC Coburg, gerade aus der 1. Bundesliga abgestiegen, mit Ziel „Platz in den Top Vier“, belegt – durch eine Vielzahl von Verletzungen gebeutelt – aktuell Rang 10. Die verwöhnten Anhänger unter der Veste sind sauer, insbesondere nach der jüngsten 22:28-Pleite in der HUK Coburg Arena. Beide Mannschaften sehen sich am Freitagabend in der Pflicht. Die Franken werden von über 200 eigenen Fans nach Thüringen begleitet. Eine stimmungsvolle Kulisse ist garantiert. Tickets sind vorab online unter www.thsv-eisenach.de und in den Pressehäusern der Mediengruppe Thüringen sowie am Freitagabend ab 18.15 Uhr an der Tageskasse erhältlich.

Über den  Youtube Kanal und die Homepage des ThSV Eisenach wird wieder einen Livestream geben.

Wichtige Rollen für Daniel Luther und Marcel Schliedermann
Den Wartburgstädtern war am vergangen Wochenende, nach einer Durstrecke mit 9 Niederlagen, ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen. Der 32:27 Sieg bei den Rhein Vikings, in souveräner Manier erzielt, mit einer 31:20-Führung in der 49. Minute, ehe die Jugendbrigade kam, war eine riesige Erleichterung. Endlich passte einmal alles zusammen.

Ob das die Trendwende war, das werden erst die nächsten Wochen zeigen, betont ThSV-Coach Christoph Jauernik.

Manager Karsten Wöhler möchte „bis zum Jahresende in ruhiges Fahrwasser“. Zwei Punkte im ersten Teil des Doppelspielwochenendes, Sonntag geht es nach Dresden, wären für die weiter unter enormer Anspannung stehenden Wartburgstädter eminent wichtig; wäre es zugleich der erste Heimsieg der Saison.

Hierzu muss aber alles passen, unterstreicht ThSV-Kreisspieler Marcel Niemeyer.

Für die besonders kontaktintensive Position am Kreis sieht er seinen Verein mit Justin Mürköster, Hannes Iffert und ihm gut aufgestellt. Zu den Protagonisten bei den Wartburgstädtern zählen die gerade nach Monaten der Handball-Abstinenz zurückgekehrten Rückraumspieler Marcel Schliedermann und Daniel Luther.

Dass beide im gesunden und fitten Zustand unsere Mannschaft bereichern, das wussten wir. Auch ein Grund dafür, dass wir uns während ihrer monatelangen Verletzungspause zu ihnen bekannt haben. Mit zunehmender Wettkampfpraxis legen sie noch zu. Ihre Führungsmentalität innerhalb der Mannschaft ist ganz wichtig, betont Christoph Jauernik.

Der Trainer des THSV Eisenach kann am Freitagabend personell aus dem Vollen schöpfen.

Toptorjäger Florian Bilek ist dabei
Ganz anders die Situation beim HSC Coburg, bei dem auch der Ex-Eisenacher Girts Lilienfelds auf der Langzeitverletztenliste steht.

Er hat im vergangenen Jahr sehr lange mit massiven Schulterproblemen gespielt und unserem Team in einer schwierigen Zeit geholfen. Als sein Positionskollege wieder zurück war, hat er sich einer Operation unterzogen und arbeitet jetzt an seiner Genesung, informiert Jan Gorr, der Coach des HSC Coburg.

Bei den Franken läuft der ehemalige Eisenacher Till Riehn als Kapitän auf.

Till hat sich über die Jahre in unserer Mannschaft zu einem sehr wichtigen Spieler entwickelt und viel Verantwortung übernommen. Auf dem Platz hat er unserer Mannschaft auch durch seine Vielseitigkeit geholfen. Er spielt zwischendurch als gelernter Rückraum-Mitte-Spieler auch mal auf der Linksaußen-Position und steht ebenfalls in der Abwehr seinen Mann, charakterisiert Jan Gorr den 2013 vom SC DHfK Leipzig gekommenen inzwischen 31-Jährigen.

Der Trainer des HSC Coburg muss am Freitagabend wahrscheinlich gleich auf sechs Spieler verzichten (Kulhanek, Barsties, Wetzel, Lilienfelds, Neloski und Linhart). Top-Torjäger Florian Bilek, mit 85 Treffern Platz 3 der Torjägerliste der Liga, ist dabei, ebenso Tobias Varvne (46 Treffer). Zum Torhüterteam zählt der ehemalige Junioren-Auswahlkeeper Oliver Krechel, 2012 vom SC DHfK Leipzig gekommen. Die Franken schicken – trotz der Verletzungen – eine spiel- und kampfstarke Mannschaft auf das Parkett.

Andrea T. | | Quelle:

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