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 | Bildquelle: Th. Levknecht

Beschreibung:
Bildquelle: Th. Levknecht

Talente des ThSV Eisenach lassen im Norden aufhorchen!

Das war ein Herzschlagfinale beim Sachsenwald-Cup im Handball der männlichen Jugend B in Aumühle/Wohltorf, unmittelbar vor den Toren der Hasenstadt Hamburgs! Die 15/16-jährigen Talente des ThSV Eisenach egalisierten im Finale gegen den SC Magdeburg in der zweiten Halbzeit einen 3-Tore-Rückstand. Erst ein direkt verwandelter Freiwurf nach der Sirene bescherte den Elbestädtern den hauchdünnen Erfolg über die Wartburgstädter. «Die vom Veranstalter vorbereiteten Sieger-Shirts konnten wir leider nicht in Empfang nehmen, doch der Auftritt unseres Teams ließ mehr als aufhorchen», unterstrich Christian Roch. «Glückwunsch an den SC Magdeburg zum Turniersieg, ein dickes Kompliment unseren Jungs zu tollen Leistungen, insbesondere gegen die Konkurrenz der Sportschulen aus Potsdam und Magdeburg», fügte der ThSV-Coach an. «Alle Spieler konnten wichtige Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln und zugleich als Mannschaft Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben tanken. Auch die neuen Akteure im Team finden immer besser ins Spiel und haben das in sie gesetzte Vertrauen bestätigt», lautete Resümee vom Trip in den Norden. Das letzte Vorbereitungsturnier werteten die Verantwortlichen der männlichen Jugend B als vollen Erfolg. Die guten Eindrücke der letzten Turnierteilnahmen in Schwerin (Juni) und Emsdetten (August) hätten sich bestätigt. «Es hat zugleich allen Spaß gemacht. Die Unterkunft, die Jugendherberge am Stintfang, lag direkt am Hamburger Hafen, unweit des Hamburger Michel», verwies Christian Roch auf einen Aspekt neben dem Handball.

SC Magdeburg in der Vorrunde bezwungen
In der Auftaktbegegnung gegen die technisch doch überforderten Gastgeber agierten die Eisenacher zunächst Schläfrig und pomadig, verließen beim Abpfiff dennoch als klarer 25:18-Sieger das Parkett. Alle 15 mitgereisten Spieler waren gleich am Ball. Eine bärenstarke Abwehrleistung im Zusammenspiel mit dem vom VfB TM Mühlhausen gekommenen Torhüter Marius Noack führte zum 23:20-Erfolg über den klar favorisierten SC Magdeburg. Mit diesen beiden Doppelpunktgewinnen war der Gruppensieg bereits perfekt. Im dritten Vorrundenspiel gegen Scharmbeck kamen vornehmlich Akteure der so genannten zweiten Reihe zum Einsatz. Aber auch leuchtete bei der Sirene ein 25:23 für die jungen Eisenacher auf.

Effektive Angriffsleistung bringt Einzug ins Finale
Am Abend des ersten Turniertages stand für die Talente des ThSV Eisenach das Halbfinale gegen den Zweiten der Gruppe B, den VFL Potsdam (mit dem ehemaligen Eisenacher Tom Ebert), auf dem Programm. «Eine höchst effektive Angriffsleistung mündete in einen 24:20-Erfolg», resümierte Christian Roch. Der Einzug ins Finale war perfekt.

Hitchcock gegen den SC Magdeburg
Der Vortagessieg gegen den SC Magdeburg sollte keine Eintagesfliege sein, nahmen sich die Eisenacher für das Endspiel vor, das die Elbestädter mit einem klaren Erfolg über Eintracht Hildesheim erreicht hatten. Diese gestaltete sich zu einer dramatischen Partie, die leider unter einer schwachen Schiedsrichterleistung litt. Der SC Magdeburg, durch die Niederlage in der Vorrunde hoch motiviert, legte einen Feuerwehrstart hin, nutzte Unkonzentriertheiten der Eisenacher und führte mit zwei Toren. «Wir fanden mit zunehmender Spieldauer den erfolgreichen Faden des Vortages , erspielten uns ein spieltaktisches und technisches Übergewicht», schätzte Christian Roch ein. Die umstrittene Regelauslegung der Spielleiter machten den ThSV-Talenten arg zu schaffen. Der SC Magdeburg profitierte davon und ging mit einem 3-Tore-Plus zu den Pausengetränken. «Emotionen nicht hochschaukeln, auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können», hieß die Marschroute des Trainerduos für den zweiten Abschnitt. Das gelang bestens. Im Gegensatz zum SC Magdeburg konnte der ThSV Eisenach ohne Niveauabfall durchwechseln, der Spielfluss ging nicht verloren. Der ThSV Eisenach schaffte den Ausgleich. Der Gleichstand hatte bis zur Schlusssirene Bestand. Doch es folgte noch ein direkter Freiwurf, der im Eisenacher Kasten zappelte. «Gleichwertigkeit mit einem deutschen Spitzenteam», konstatierten die Eisenacher dennoch mit Stolz. Das Team scheint für die Aufgaben der Saison, in der Mitteldeutschen Oberliga der B-Jugend und in der Thüringenliga der A-Jugend bestens gerüstet!

Für die männliche Jugend B des ThSV Eisenach waren am Ball: Julius Rein, Daniel Kippenberg, Marius Noack; Luca Baur, Pascal Küstner, Jonas Bogatzki, Jannick Möller, Hermann Bach, Daniel Bohrt, Joel Schwarz, Lars Crone, Maximilian Manys, Thomas Bobe, Max Staib, Lukas Kazmierski.

Foto:
Hintere Reihe oben: (v.l.) Maximilian Manys, Luca Baur, Lukas Kazimierski
Hintere Reihe: Jannick Möller, Lars Crone, Pascal Küstner, Jonas Bogatzki, Noah Streckhardt, Joel Schwarz, Philipp Ihrcke, Daniel Bohrt
Vordere Reihe: Christian Roch (Trainer), Jan Minas, Thomas Bobe, Lars Kremmer, Marius Noack, Daniel Knippenberg, John-Niclas Martin, Maximilian Staib, Hermann Bach
Es fehlen: Frank Stange (Co-Trainer), Julius Rein, Johannes Heinke

Frank Bode | | Quelle:

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