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 | Bildquelle: ©  Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

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Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach

ThSV Eisenach vor zwei dicken Brocken

Doppelspiel-Wochenende: Wartburgstädter gastieren am Freitag bei der HSG Nordhorn-Lingen und empfangen am Sonntag den VfL Bad Schwartau

Doppelspiel-Wochenende in der 2. Handballbundesliga: Zwei Partien für den ThSV Eisenach, die es in sich haben. Die Wartburgstädter (Platz 7) gastieren am Freitag, 16.02.2017 beim Tabellen-Achten HSG Nordhorn-Lingen (Anwurf um 19.30 Uhr im Euregium Nordhorn) und empfangen am Sonntag, 19.02.2017 den Tabellen-Fünften VfL Bad Schwartau (Anwurf um 17.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle Eisenach).

Der Focus der Mannschaft liegt natürlich auf dem ersten Spiel. Wir als Trainer richten freilich den Blick auch schon auf die zweite Partie, berichtet Eisenachs Trainer Christoph Jauernik.

Er zeigt zugleich Verständnis für diese ungeliebten Doppelspiel-Wochenenden.

Diese sind darin begründet, dass 20 Mannschaften ihre 38 Punktspiele nur in einem begrenzten Zeitfenster absolvieren können. Dieses Zeitfenster beginnt Ende August. Es gibt Sperrtermine für Nationalmannschaftsaufgaben. Der Januar steht aufgrund unternationaler Turniere nicht zur Verfügung. Alternativ zu diesen Doppel-Spieltagen freitags und sonntags wären Mittwoch-Spieltage gewesen. Die Belastung – mit 3 Spielen binnen 7 Tage – hätte sich nur unwesentlich verteilt.

Neuzugang Toms Lielais gibt Einstand
Eisenachs Neuzugang Toms Lielais wird seinen Einstand geben. „Auch Dank des Entgegenkommens der SG Flensburg-Handewitt kam diese Neuverpflichtung zustande“, richtet Eisenachs Manager Karsten Wöhler dankende Worte gen Norden. Dort hatte der knapp 21-jährige Rückraumspieler, der zum Perspektivkader des Tabellenführers der DKB-Handballbundesliga zählte und mit der 2. Mannschaft in der 3. Liga am Ball war, noch bis 2010 Vertrag. „Nach dem schweren Autounfall von Marcel Schliedermann, durch den wir im linken Rückraum und auf der zentralen Aufbauposition nur noch zwei Spieler hatten, Kapitän Daniel Luther fehlt ja auch, und angesichts noch 18 zu absolvierender Punktspiele mussten wir handeln“, argumentiert Karsten Wöhler. Er und auch Trainer Christoph Jauernik unterstreichen, dass Toms Lielais für Entlastung sorgen soll. „Die Hauptlast haben hier weiter Matthias Gerlich und Olafur-Bjarki Ragnarsson zu tragen“, betonen beide. „Seit Montag steht er im Mannschaftstráining, wir sind dabei, ihn in die taktischen Abläufe einzubinden“, berichtet Christoph Jauernik. Der linke Rückraumspieler wolle zudem den ThSV Eisenach als Plattform für seine eigene Entwicklung nutzen, ergänzte der Trainer der Wartburgstädter.

Routinier Nick Heinemann fehlt in Nordhorn
Am Freitagabend wird Routinier Nick Heinemann fehlen, der vom Arzt aufgrund eines fiebrigen Infektes kein grünes Licht erhielt. Beim jüngsten Heimsieg konnte sich Tomas Urban im rechten Rückraum zum Matchwinner auftrumpfen, weil Nick Heinemann, obwohl schon angeschlagen, sich auf Rechtsaußen durchbiss,  der Stammposition von Tomas Urban  Sollte Christoph Jauernik auch in Nordhorn Tomas Urban in den rechten Rückraum beordern, könnte Linksaußen Adrian Wöhler auf Rechtsaußen spielen. Die Linksaußenposition ist durch die Rückkehr von Dirk Holzner (nach langer Verletzungspause) doppelt besetzt. Dessen ungeachtet, die HSG Nordhorn-Lingen dürfte favorisiert sein, kehrte am vergangenen Spieltag mit einem 30:28-Sieg vom Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim zurück. „Nordhorn spielt einen überaus ansehnlichen Handball mit gut aufeinander abgestimmten Abläufen“, unterstreicht Christoph Jauernik. Mit Rückraumspieler Jens Wiese steht ein Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen. Aber auch die Kreisläufer Asbjörn Madsen und Lucas de Boer verkörpern Klasse. „Aufgrund der geografischen Lage stehen einige niederländische Nationalspieler in ihren Reihen“, schiebt Karsten Wöhler als Information nach. „Wir müssen uns auf eine kompakte 6:0-Abwehr einstellen“, ergab die Videoanalyse.

ThSV Eisenach hofft beim Heimspiel am Sonntag auf seine Fans
Auf eine 6:0-Abwehr trifft der ThSV Eisenach auch im Heimspiel am Sonntag, 19.02.2017 um 17.00 Uhr. Aus dem Norden Deutschlands, aus Lübeck, ist der VfL Bad Schwartau zu Gast, der in Teil 1 des Doppelspiel-Wochenendes am Freitag zuhause die SG BBM Bietigheim empfängt. An das Hinspiel Mitte September hat der ThSV Eisenach ungute Erinnerungen. In der Hansehalle Lübeck waren schon zur Halbzeit alle Messen gelesen, führten die Gastgeber mit 17:11 (Endstand 33:25). „Ja, in Bad Schwartau war die Partie frühzeitig entschieden. Wir bekamen keinen Zugriff auf das Spiel, waren an diesem Tag dem Gastgeber nahezu in allen Bereichen unterlegen. Im Rückspiel werden die Karten neu gemischt. Ein wichtiger Unterschied: Wir haben das Heimrecht. Fakt ist aber auch, wir treffen mit dem VfL Bad Schwartau auf eine sehr gute spielstarke Mannschaft, individuell bestens besetzt, die nicht umsonst in der Tabelle recht weit vorn steht. Wie aus dem Norden vermeldet wurde, der VfL Bad Schwartau hat viel vor. Im Umfeld, im strukturellen Bereich, wurden zukunftsträchtige Veränderungen geschaffen, die Gesellschaftsform wurde verändert, mit Blick des anvisierten Aufstiegs in die DKB-Handball-Bundesliga. Die Norddeutschen werden alles versuchen, um aus der Werner-Aßmann-Halle zählbares mitzunehmen“, erklärt Christoph Jauernik mit Blick auf den Sonntag.

„Wir treffen auf eine Spitzenmannschaft der Liga, breit aufgestellt mit guten Einzelspielern! Um erfolgreich zu bestehen, muss es bei uns in vielen Bereichen passen. Das ist zwingend nötig, um erfolgreich zu sein. Dabei hoffen wir an einem für Handball-Eisenach ungewöhnlichen Sonntagnachmittag auf lautstarke Unterstützung von den Rängen“, ergänzt der Lehrer für Mathematik und Sport. Sein Gegenüber Torge Greve ist ebenfalls Lehrer für Mathematik und Sport. Christoph Jauernik hofft, Nick Heinemann am Sonntag zumindest für Kurzeinsätze im Kader zu haben.

Auch Sitzplatzkarten an der Tageskasse
Für das Heimspiel am Sonntag, 19.02.2017 um 17.00 Uhr sind Tickets im Vorverkauf online unter www.thsv-eisenach.de, in der ThSV-Geschäftsstelle und allen Pressehäusern der Mediengruppe Thüringen sowie dem Ticketcenter angeschlossenen Einrichtungen erhältlich. Eintrittskarten in allen Preiskategorien – auch Sitzplätze! – sind am Sonntag ab 15.45 Uhr an der Tageskasse der Werner-Aßmann-Halle erhältlich.

Foto: Wird an beiden Tagen mit seinem Kollegen Stanislaw Gorobtschuk im Brennpunkt stehen: ThSV-Keeper Jan-Steffen Redwitz.

Andrea T. | | Quelle:

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