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ThSV Eisenach: Zuversicht trotz Lizenz-Verweigerung

Die Verantwortlichen beim Handball-Zweitbundesligisten ThSV Eisenach sind zuversichtlich, im zweiten Anlauf die Lizenz für die kommende Spielzeit zu erhalten. „Gegen die Lizenz-Verweigerung werden wir auf jeden Fall Einspruch erheben. Ich bin optimistisch, dass wir die von der Handball-Bundesliga geforderten Unterlagen, bei denen es um die Zeit bis zum 30. Juni kommenden Jahres geht, beibringen können“, sagte ThSV-Marketing- Geschäftsführer Uwe Ostmann.

Den Wartburgstädtern, die als einziger von 54 Vereinen der ersten und zweiten Liga keine Lizenz von der Handball Bundesliga (HBL) bekommen haben, liegt bisher nur eine mündliche Begründung vor. „Wenn wir die Unterlagen in der Hand haben, werden wir alles genau prüfen. Wir gehen nämlich davon aus, dass alle unsere Positionen bei der Planung für die neue Saison abgedeckt sind. Wenn die HBL das anders sieht, müssen wir die entsprechenden Unterlagen noch beibringen“, erklärte Ostmann.

Der ThSV-Marketing GmbH drückt in der Bilanz fehlendes Eigenkapital. Zudem sollen noch schriftlich fixierte Zusagen in Höhe von rund 100000 Euro vom auf 600000 Euro geschätzten Bundesliga-Etat für die Zeit vom 1. Juli dieses Jahres bis 30. Juni 2010 fehlen. „Wir werden darüber Gespräche mit Sponsoren führen, die bereits ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit erklärt haben“, kündigte Ostmann an. Es werde sowohl über mögliche Kostenreduzierungen nachgedacht als auch über Möglichkeiten, neues Kapital zu erschließen. „Ein Spielerverkauf steht dagegen nicht zur Disposition“, betonte er.

Die Eisenacher, die im vergangenen Jahr die Lizenz ohne Auflagen erhalten hatten, kletterten nach zuletzt 17:3 Punkten bis auf den 4. Tabellenplatz, wollen diesen auch zum Saisonausklang am Samstag, 23.05.09 um 18.00 Uhr beim HSC Coburg bestätigen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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