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 | Bildquelle: Th. Levknecht

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Bildquelle: Th. Levknecht

ThSV Eisenacht trifft zum Auftakt auf den SC DHfK Leipzig

Sachsen wollen mit Macht in die 1.Liga/ Keine Ex-Eisenacher mehr im Aufgebot

Die Vorrundengruppe 2 des diesjährigen Sparkassencups im Handball trägt ihre Begegnungen in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle aus. Es sind ausschließlich Ostduelle, treffen doch Erstbundesligist SC Magdeburg sowie die Zweitbundesligisten SC DHfK Leipzig, EHV Aue und ThSV Eisenach vom Mittwoch, 30.07. bis Freitag, 01.08.2014 aufeinander. Täglich werden zwei Partien über die volle Spielzeit angepfiffen (18.00 und 20.00 Uhr).

Mit der Begegnung SC Magdeburg gegen den EHV Aue wird das Turnier am Mittwoch, 30.07.2014 um 18.00 Uhr eröffnet. Um 20.00 Uhr stehen sich der ThSV Eisenach und der SC DHfK Leipzig gegenüber. Laut Turnier-Reglement können beliebig viele Spieler eingesetzt werden. Der ThSV Eisenach wird diese Möglichkeit voll ausschöpfen. Verletzungsbedingt fehlen allerdings Tomas Sklenak, Dener Jaanimaa, Benjamin Trautvetter und Christian Trabert. Dabei sind die Neuzugänge Marcel Schliedermann (vom VfL Bad Schwartau), Jan Forstbauer (per Zweitspielrecht von der MT Melsungen) und Tom Seigert (vom LHC Cottbus). Coach Adalsteinn Eyjolfsson wird zudem seinen Perspektivspielern längere Einsatzzeiten geben.

Die ambitionierten Leipziger verpassten in der Vorsaison knapp in den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga. In den Reihen der Sachsen stehen aktuell keine Ex-Eisenacher mehr. Till Riehn und Philipp Seitle tragen inzwischen das Trikot von Zweitligaaufsteiger HSC Coburg und Pavel Prokopec wechselte im Sommer zum TV Großwallstadt. Der SC DHfK Leipzig trennte sich zuletzt auch von zwei renommierten Rückraumspielern, von Matthias Gerlich und Alexander Feld. Namhafte Neuzugänge sollen zur Realisierung der anspruchsvollen Ziele mitwirken.

In den Personalplanungen hatte der SC DHfK Leipzig bereits frühzeitig die Weichen gestellt. Obwohl man noch mitten im Aufstiegskampf war, hatten die Sachsen ihre Transfertätigkeiten fast schon beendet. Philipp Pöter (TUSEM Essen), Michael Qvist (Eintracht Hildesheim), Felix Storbeck (ASV Hamm-Westfalen) und Marc Pechstein (TV Hüttenberg) sollen der nächste Baustein sein, um den Traum von Liga 1 zu verwirklichen. «Die Verpflichtungen sind ligaunabhängig gemacht worden», betont Trainer Christian Prokop, «denn es ist genauso schwierig aufzusteigen, wie drin zu bleiben. Bei der Dichte der Liga ist es eine große Aufgabe aufzusteigen.» Eine Woche nach dem Saisonstart verließ Maximilian Jonson die Leipziger Richtung zweite französische Liga. Eine kurzfristige Neuverpflichtung als Reaktion sei, so die Vereinsführung, nicht geplant. Aus den eigenen Nachwuchsreihen rücken Junioren-Nationalspieler Max Emanuel (19 Jahre) und die beiden A-Jugendlichen Franz Semper (17) und Sebastian Naumann (17) auf.

«Meine Philosophie ist es von jeder Position Torgefahr zu besitzen, um schwer auszurechnen zu sein», stellt Prokop heraus und setzt vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung: «Die individuelle Klasse ist in der 1. Liga vielleicht höher einzuschätzen, aber mit Ausgeglichenheit und Teamgeist ist viel möglich.» «Von Anfang an lossprinten und dann ins Ziel kommen», blickt der neue Spielmacher Philipp Pöter auf die neue Spielzeit.

«Natürlich wollen wir uns weiter unter den Topteams der 2. Bundesliga etablieren, der Aufstieg ist allerdings keine Pflicht», so Coach Prokop. Der 35-Jährige erklärt, dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre klappen soll: «Ich habe einen Drei-Jahres-Vertrag. Nun beginne ich meine zweite Saison. Die Ziele sind mit dem Verein klar abgesprochen. Während meiner Amtszeit soll der Sprung in die 1. Bundesliga gelingen.» Am besten in der Saison 14/15….

Text: Th. Levknecht

Frank Bode | | Quelle:

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