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ThSV unterlag Europapokal-Gewinner

«Ein Sieg war nie drin gewesen, dazu war der THW Kiel zu stark. Auch wenn wir herangekommen wären, zwei Tore Differenz wären geblieben», so ThSV-Trainer Zlatko Feric nach dem Bundesligaspiel im Handball des THSV gegen den THW Kiel. Die Eisenacher unterlagen mit 19:24 (9:13). Der ThSV habe gut gespielt, mehr sei gegen einen übermächtigen Gegner nicht möglich gewesen. Für Feric gelte es in beiden Auswärtsspielen zu punkten, um einen Abstieg noch abwenden zu können. Kiel möchte gern unter die ersten drei in der Liga – ins internationale Geschäft.
Kiel hat Eisenach, auch mit etwas Unterstützung der Schiedsrichter, nie ein Problem mit Eisenach bekommen. Auch den Ausfall von Lövgren überspielten sie. Er wird nach einem Bäderriss längere Zeit ausfallen.
Bei Eisenach fehlten verletzungsbedingt Grgic, Vilaniskis und Sehovic.
Die Gäste zogen bis zur 8. Minute mit 5:1 davon, der einzige Eisenacher Treffer kam von Kneer. Lediglich in der 26. Minute waren die Gastgeber auf Schlagdistanz (9:11), aber das zehnte Tor wollte nicht gelingen, die Chancen wurden nicht genutzt. Hinzu kam erneut die Unsicherheit bei den Strafwürfen.
Für THW-Trainer Serdarusic waren es zwei wichtige Punkte.

Eisenach spielte mit:
Jerkovic, Lehmann (n.e.), Henkens (n.e.), Kneer (3), Wöhler (3), Karbe (n.e.), Augensen (2), Tetzlaff (n.e.), Ameddah, Bitterlich (1), Klesniks (1), Göhl (2), Auer (n.e.), Casanova (7/1).

Gespräche mit allen Spielern
Am Donnerstag werden mit allen Spielern die Vertragsverhandlungen geführt. Der Trainer hat dem Vorstand seine Wunschliste übergeben, den Spielern wurde Vertragsangebote gemacht. Wer darauf in Eisenach bleibe, dazu hüllte sich der Kroate im Schweigen. Bei einem Abstieg, so ThSV-Präsident Detlev Gollhardt, gelte nur ein Ziel, der sofortige Aufstieg. Dazu würden jetzt schon die Weichen gestellt. Und Feric habe den Auftrag eine schlagkräftige Mannschaft zu formieren. Dazu gebe es auch wichtige Neuverpflichtungen.

Präsident Detlev Gollhardt
Trainer Feric

Rainer Beichler |

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