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TSG Ruhla II Eintracht Eisenach 13:13 (8:7)

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten Eintrachts Handballdamen vom zweiten Kreisderby binnen acht Tagen aus Ruhla zurück. In der sehr engen Schulsporthalle wurde ein 13:13 erkämpft.
Eintracht hatte den besseren Start und führte 3:1 und 4:2 (14. min.) aber die TSG II konnte Dank einer Beate Liebau (7/3), die ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene setzen konnte, mit einer 8:7 Führung in die Pause gehen. Bemerkbar machte sich besonders die Erfahrung der Ruhlaerinnen, die mit Yvonne Ellenberg immerhin eine Oberligaakteurin in ihren Reihen hatte. Aber die jungen Eisenacherinnen boten den in Halbzeit zwei auf dem Parkett stehenden, oberligaerfahrenen «Oldies der TSG weiter die Stirn. Obwohl sich die Gastgeberinnen auf 10:8 (38. min.) und 12:10 (52. min.) absetzen konnten, gab sich das Eintracht-Team nicht auf und wandelte den Rückstand in eine 13:12 Führung (57. min.) um. Bei etwas mehr «Kaltschnäuzigkeit wäre ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, doch die letzten 3 Angriffe wurden zu überhastet abgeschlossen.
Trotzdem ist es nach Meinung von Eisenachs Trainer Thomas Schlagenhoff eher ein Punktgewinn, denn in Ruhla haben bisher alle anderen Teams verloren und es konnte gegen eine größtenteils sehr routinierte Mannschaft die eigene Serie auf nun 7:1 Punkten aus den letzten 4 Spielen ausgebaut werden.
Ruhla: Tschetner Ellenberg 2, Liebau 7/3, Trautvetter, Ludewig 2, Fritsche, Scheidler 1,
Jung 1, Eichler
Eintracht: Herbst A. Piehler, Börsch 3, Zidek, K. Piehler, Schrader 1, Wagner 4/3,
Frankenberger 1, Blume 4.

Siebenmeter: Ruhla 3/3 Eintracht 3/3
Strafen : Ruhla 8 Min. Eintracht 6 Min.

Rainer Beichler | | Quelle:

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