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Verheerendes Signal für den Sport

OB enttäuscht über HBL-Schiedsgericht

Das ist ein verheerendes Signal für den Sport. So macht man den Sport kaputt,

so die erste Reaktion von Oberbürgermeisterin Katja Wolf auf die Entscheidung des Schiedsgerichtes der Handball-Bundesliga (HBL). Es hat heute die Klage des ThSV Eisenach abgelehnt. Das Eisenacher Team darf in der kommenden Saison seine Heimspiele nicht in der Werner-Aßmann-Halle austragen. Eisenach hatte die Bundesliga-Lizenz mit der Maßgabe erhalten, die Heimspiele nicht in der gewohnten Heimstätte austragen zu dürfen. Gegen diese Auflage hatte der Verein Widerspruch eingelegt.

Mit dieser Entscheidung steht in der Ersten Liga die sportliche Leistung nicht mehr im Vordergrund. Auch die Leistungen der Stadt und des Landes zum Ausbau der Aßmannhalle werden nicht gewürdigt,

sagt die Oberbürgermeisterin enttäuscht. Derzeit läuft dafür bereits eine europaweite Ausschreibung. Die Werner-Aßmann-Halle wird aber trotzdem um- und ausgebaut, weil es für das sportliche Eisenach wichtig ist. Zudem muss für die Zukunft die Erstligatauglichkeit dauerhaft geklärt werden.

Andrea T. | | Quelle:

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  • besorgter Eisenacher

    „Auch die Leistungen der Stadt und des Landes zum Ausbau der Aßmannhalle werden nicht gewürdigt“ – welche Leistungen? Wenn es schon vorzeigbare Leistungen gegeben hätte, hätten wir dieses Dilemma nicht. Die Ausschreibung, mit der sich Frau Wolf schon wieder feiert, erfolgt viel zu spät, weil man in Stadt und Land mal wieder gepennt hat.

    • Nachdenker

      Ich gehe mal davon aus, dass auch „Sie“ schon Ihre Spende für den Umbau der Halle getätigt haben?

      Das „Einzige“ was in Eisenach wirklich „sehr gut“ funktioniert, ist das ständige „Meckern“ wie im Kindergarten. Seien „Sie“ aktiv, mobilisieren „Sie“ Freunde zu Spenden, dann klappt es auch mit dem Umbau. Oder denken „Sie“ man hat Lust, ständig meckernden Bürgern eine Halle zu finanzieren, wo es sicher noch genügend andere „lebensnotwendige“ Baustellen gibt. Und mal so ganz nebenbei: Hätten alle heutigen „Herren mit erhobenem Zeigefinger “ zu Ihrer Amtszeit effektiv gehandelt, bräuchte man heute über dieses und viele andere Themen nicht mehr zu reden, sondern könnte die Früchte einer „guten“ Stadtpolitik genießen!

      • besorgter Eisenacher

        Eine Stadt und ihre Infrastruktur kann nicht nur von Spendengeldern leben um das Versagen der amtierenden Entscheidungsträger(in) zu kompensieren.

  • Wolfgang

    Das ist ein verheerendes Signal für den Sport. So macht man den Sport kaputt,
    wird die Frau Wolf oben im Artikel zitiert.

    Das Fr. Wolf jene war die die Nutzungsgebühren für Turnhallen in die Höhe geschraubt hat und damit manchen kleinen Turn – uns Sportverein in arge Nöte brachte hat Sie wohl vergessen.

    • Nachdenker

      Müsste man „Sie“ als aktiven Bürger kennen?

  • Gisela Rexrodt

    Die Nutzungsgebühren hat Frau Wolf nicht in die Höhe geschraubt, sie hat sie eingeführt und das gegen jedes Recht und Gesetz und es sind viele Gesetze, die das verbieten. Erst jüngst hat ein LT-Abgeordneter der Linksfraktion dazu eine Anfrage gestellt und eine klare Antwort bekommen. Die scheint man aber in Eisenach nicht zu kennen.

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