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Wartburg-Schüler fahren zum Handball-Bundes-Finale

Elf Schüler der Wartburgschule haben es geschafft: Ihre Handballmannschaft ist im Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“. Die Schüler der Klassen 8 bis 10 (Altersklasse WK II) und ihr Lehrer Falk Apel wurden Donnerstag von Dezernentin Gisela Rexrodt empfangen. Die Stadt unterstützt die Mannschaft finanziell, die Dezernentin legte aus eigener Tasche noch etwas drauf. Denn der Bundes-Ausscheid in Berlin dauert insgesamt fünf Tage und einen Teil der Kosten müssen die Schüler selbst tragen.

Die Stadt-, die Regional- und die Landesmeisterschaften waren Stationen auf dem Weg der Wartburgschüler zum Bundesfinale nach Berlin. Das Handballteam setzte sich dabei auch gegen den „ewigen Rivalen“ in der eigenen Stadt durch – das Elisabethgymnasium – und auf Landesebene gegen Weimar, Pößneck und Mühlhausen.
Nun vertritt die Regelschule das Land Thüringen in dem Wettkampf. Es ist bereits zum achten Mal, dass der Wartburgschule den Einzug in die Deutschen Meisterschaften gelang. Als beste Platzierung gab es 2002 die Bronzemedaille, vor zwei Jahren erreichten die Handballer Platz sechs.

„Es ist schon ungewöhnlich, dass eine Regelschule so erfolgreich ist – die meisten Finalteilnehmer kommen von Sportgymnasien oder Leistungszentren“, sagte Lehrer Falk Apel, der auch stellvertretender Schulleiter ist. Sein Ziel: „Unter die besten acht sollten wir schon kommen.“ Dazu muss das Team die Gruppenphase als Sieger oder als Zweitplazierter schaffen – gegen Mannschaften aus Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Danach folgt die Zwischenrunde, dann die Platzierungsspiele.

„Die Stadt ist sehr stolz darauf, dass die Wartburgschule schon zum wiederholten Mal das Land bei den Deutschen Meisterschaften vertritt und wünscht Euch alles Gute. Ich hoffe, Ihr werdet auch unsere Stadt gut und würdig vertreten“, sagte Gisela Rexrodt.

Die Schüler und ihr Lehrer bedankten sich bei der Stadt und gleichzeitig bei weiteren Sponsoren für die Unterstützung, die die Fahrt nach Berlin erst möglich macht.

Rainer Beichler | | Quelle:

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