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WHC 2008: Weltmeister kommen aus Russland

Die Weltmeister der 13. Welt-Heilcopter-Meisterschaften kommen aus Russland. Viktor Korataev und Nikolay Burov siegten mit einer Mi2 auf dem Eisenacher Kindel. Auf Platz zwei landeten Aleksey Mayorov und Sergey Shvats auch aus Russland und auf einer Mi2.
Den dritten Platz belegten die Deutschen Meister Holger Hoven (Münster) und Michael Schauff (Landsberg/Inn). Sie flogen mit einer EC 120. Hoven ist Rettungsflieger beim ADAC und Schauff war bei der Bundeswehr Hubschraubertechniker. Knapp mussten sich die beiden Deutschen dem Vizeweltmeister geschlagen geben.
In der Mannschaftswertung gewann Russland vor Deutschland und Großbritannien.
Die Weltmeister bei den Junioren (bis 250 Flugstunden) wurden Klaus Wiehe und Frank Rudolf aus Salzgitter/Lehre. Sie waren mit einer H 300 unterwegs. Vizeweltmeister bei den Junioren wurden das deutsche Damen-Team Bettina Schleidt und Gisela Freund aus Dietzenbach/Neuburg/Inn auf einer R 22. Auch der dritte Platz blieb in Deutschland. Sabine Nendza und Uta Zielezniak holte diese Platzierung mit einer H 300. Uta Zielezniak kommt übrigens aus Eisenachs Partnerstadt Marburg.
In der Damenwertung gewannen Lyudmila Kosenkova/Elena Prokofyeva (Rissland) mit einer Mi2, vor Carolin Gough-Cooper/Imogen Asker (Großbritannien) auf einer R 22 und Galina Shpigovskaya/Liubov Gubar (Russland) auf einer Mi2.
Die Siegerehrung erfolgte am Sonntagabend im Bürgerhaus der Wartburgstadt.

Am Sonntag wurde es beim letzten Wettkampf spannend. Geflogen wurde der «Postbote». In drei Tonnen mussten in zwei Minuten zwei Kegel und drei Sandsäcke geworfen werden und danach punktgenau gelandet werden. Diese Übung wird bei Wettkämpfen wenig geflogen und auch deshalb kaum von den Teams trainiert. Beste Deutsche waren hier die Hessinnen Sabine Nenza/Uta Zielezniak.

Die russischen Weltmeister Korotaev und Burov (l.)

Rainer Beichler |

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