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1.045.400 Erwerbstätige mit Arbeitsort in Thüringen im Jahr 2016

Im Jahr 2016 hatten im Jahresdurchschnitt 1.045.400 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3.000 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als im Jahr 2015.

In Deutschland, ebenso wie im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin), erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2016 um 1,2 Prozent, im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 0,8 Prozent.

Wie die Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ zeigen, verzeichneten im Jahr 2016 Berlin (+ 2,7 Prozent), Hamburg (+ 1,7 Prozent), Bayern (+ 1,6 Prozent) und Brandenburg (+ 1,6 Prozent) die höchsten Erwerbstätigenzuwächse unter den Bundesländern. Für Mecklenburg-Vorpommern (+ 0,1 Prozent), Thüringen (+ 0,3 Prozent) und Sachsen-Anhalt (+ 0,4 Prozent) wurden lediglich geringfügige Erwerbstätigenzuwächse festgestellt.

In den Hauptwirtschaftsbereichen verlief die Erwerbstätigenentwicklung in Thüringen im Jahr 2016 unterschiedlich. So stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleister; Erziehung, Gesundheit um 3.500 Personen (+ 1,1 Prozent), im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe; Information und Kommunikation um 1.700 Personen (+ 0,7 Prozent) und im Verarbeitenden Gewerbe um 1.300 Personen (+ 0,6 Prozent). In allen anderen Hauptwirtschaftsbereichen verringerte sich in Thüringen die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2016, im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 1 400 Personen (- 6,7 Prozent), im Baugewerbe um 1.300 Personen (- 1,7 Prozent) und im Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen um 500 Personen (- 0,3 Prozent).

Die Zahl der so genannten ausschließlich marginal Beschäftigten verringerte sich in Thüringen im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 um 2 900 Personen (- 3,2 Prozent). Zu den marginal Beschäftigten zählen geringfügig entlohnte Beschäftigte, kurzzeitig Beschäftigte und die 1-Euro-Jobber.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Erfreulich sind die Zahlen nicht. Bleibt zusätzlich die Frage, von den Arbeitsplätzen in Thüringen werden wie viele von Thüringern belegt und wie viele von Einpendlern. 2900 geringfügig beschäftigte weniger für ganz Thüringen – auch nicht der Bringer. Die Lage bleibt also prekär am Arbeitsmarkt, es fehlen tausende von Arbeitsplätzen für die Einwohner. Dazu treibt mich noch eine Frage um, die neuen Länder und so auch Thüringen hatten ein Heer vom IM`s , wie viele sind davon beschäftigt und wie viele Einkommenslos, dies wird gerade deshalb interessant da die erhaltenen Gelder aus IM Tätigkeiten später bei der Rentenberechnung mit einfließen, ein Vorteil gegenüber den Bürgern ohne IM Tätigkeit die dazu noch Beschäftigungslos gehalten werden. Die Weichen dazu stellte einst die CDU.

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