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20 Jahre Ingenieurkammer Thüringen

«Wir brauchen das Know-how unserer Ingenieure in Thüringen. Nur mit modernen ingenieurtechnischen Lösungen können wir die Herausforderungen der Energiewende, des Stadtumbaus und einer leistungsfähigen Infrastruktur bestehen. Gerade bei der energetischen Sanierung unserer Gebäude und beim Einsatz erneuerbarer Energien müssen wir weg von dem Einzelfall und hin zu integrierten Konzepten, die ganze Stadtquartiere in den Blick nehmen. Nur so kann die Energiewende erfolgreich und bezahlbar umgesetzt werden», sagte heute der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, im Vorfeld der Festveranstaltung ‚20 Jahre Ingenieurkammer Thüringen (IKT)‘ am Mittwoch im Erfurter Kaisersaal.

«In den letzten zwei Jahrzehnten sind spektakuläre Werke der Ingenieurskunst in Thüringen entstanden», so Carius weiter. «Allein für die Thüringer Waldautobahn sind auf 60 Autobahnkilometern 19 Talbrücken und sechs Tunnel entstanden: von der 110 Meter hohen Brücke über die Wilde Gera bis zum mit 7.916 Metern längsten Straßentunnel Deutschlands unter dem Rennsteig. Aber Ingenieurstätigkeit besteht nicht nur aus diesen spektakulären Arbeiten. Noch viel mehr Ingenieurskunst erfordert es, in Zeiten des demografischen Wandels vorhandene Straßen und Bauwerke auf hohem Niveau zu erhalten und weiterzuentwickeln, um damit die Grundlagen für das öffentliche Leben und eine dynamische Wirtschaftstätigkeit im Freistaat zu legen. Leitthemen unserer Internationalen Bauausstellung (IBA) sind so auch der energetische und der demografische Wandel. Die IKT gehörte von Beginn an zu den Unterstützern einer IBA Thüringen. Nun gilt es, integrierte Lösungsansätze zu entwickeln und die Veränderungsprozesse gemeinsam zu gestalten. Mit der IBA haben wir eine Kreativwerkstatt für ganz Thüringen geschaffen. Ich freue mich gerade auch auf die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren in diesem IBA-Prozess.»

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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