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21. März – Internationaler Tag des Waldes

In Thüringen wurden im Jahr 2008 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2,4 Millionen Kubikmeter Rohholz eingeschlagen. Im Vergleich mit dem Jahr 2007 – dem Jahr mit Orkantief ‚Kyrill‘ – wurden den Wäldern 2,5 Millionen Kubikmeter Rohholz (- 51,6 Prozent) weniger entnommen (2007: 4,9 Millionen Kubikmeter). Im Vergleich mit dem langjährigen Mittel der Jahre 2002 bis 2006 waren es 76 Tausend Kubikmeter (- 3,1 Prozent) weniger.

Überwiegend werden in Thüringen Fichten, Tannen und Douglasien geschlagen. 2008 entfielen mit 1,5 Millionen Kubikmeter knapp zwei Drittel (62,6 Prozent) des Holzeinschlages auf diese Holzartengruppe. Im langjährigen Durchschnitt (2002-2006) waren es 58,6 Prozent.
Jeder zehnte Kubikmeter (237 Tausend Kubikmeter) war im vergangenen Jahr Holz von Kiefern und Lärchen (Tendenz fallend). Im langjährigen Mittel erreichte diese Holzart einen Anteil von 14,5 Prozent am Gesamtholzeinschlag.
Mit einem Anteil von 2,6 Prozent (63 Tausend Kubikmeter) im Jahr 2008 (entspricht dem Durchschnittswert 2002-2006) blieb der Einschlag von Eichen / Roteichen über die Jahre relativ konstant.
Auch bei Buchen u.a. Laubgehölzen entsprach der Anteil von 24,8 Prozent (593 Tausend Kubikmeter) fast punktgenau dem mehrjährigen Mittel mit 24,3 Prozent.

Rainer Beichler | | Quelle:

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