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3. November 2017: Schweinebestand weiter stabil

Zum 3. November 2017 wurden nach dem vorläufigen Ergebnis der Bestandserhebung in den landwirtschaftlichen Betrieben Thüringens, die über einen Bestand von mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen verfügen, 751 300 Schweine gehalten. Gegenüber der letzten Erhebung zum Stichtag 3. Mai 2017, zu der ein Bestand von 752.300 Tieren ermittelt wurde, sind das fast 1.000 Schweine weniger. Neben einer Verschiebung zwischen Ferkeln, Jungschweinen und Mastschweinen war nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ein leichter Rückgang bei den Zuchtschweinen festzustellen.

Der Bestand an Ferkeln und Jungschweinen reduzierte sich innerhalb eines halben Jahres von 476.900 auf 469.300 Tiere, das sind 7.600 Tiere bzw. zwei Prozent weniger. Die Mastschweine dagegen weisen einen Bestandszuwachs von 189.400 Tiere auf 197.300 Tiere auf. Das sind 7.900 Tiere bzw. vier Prozent mehr als zur Erhebung im Mai 2017. Bei den Zuchtschweinen wurden mit 84.700 Tieren 1 200 Tiere bzw. ein Prozent weniger gehalten.

Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Schweine wurden in Bestandsgrößen von 5.000 und mehr Tieren gehalten, wobei 89 Prozent der Ferkel, 82 Prozent der Zuchtsauen und 66 Prozent der Mastschweine einschließlich Jungschweine und Eber dieser Größenklasse zugeordnet werden konnten.

Zur Vorjahreserhebung am 3. November 2016 wurden in Thüringen 740.100 Schweine ermittelt. Innerhalb eines Jahres erfolgte somit ein Bestandsaufbau um 11.200 Schweine bzw. zwei Prozent.

Foto: © Thüringer Landesamt für Statistik

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Wer sich noch näher mit den Schweinen beschäftigen möchte, über die uns das Landesamt für Statistik hier Zahlen liefert, der kann mal bei der Heinrich-Böll-Stiftung nachsehen:

    https://www.boell.de/de/isswas?dimension1=ds_iss_was

    Da erfährt man etwa, dass bis zu 100.00 dieser Thüringer Schweine 2017 im Hausmüll gelandet sind, weitere 300.000 zu Kraftstoff, Tierfutter, Dünger oder Kosmetik verhäckselt wurden, die Zuchtbetriebe auch kräftig resistente Antibiotika für unsere Krankenhäuser gezüchtet haben, wir mit jeder Bratwurst den Hunger in Afrika anheizen (abgesehen vom Weltklima) und die Anzahl der Vegetarier auch in Thüringen wächst. Das lässt doch hoffen.

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