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Abfallentsorgung 2007 in Thüringen

Das an die 263 Thüringer Abfallanlagen (z.B. Kompostierungsanlagen, Feuerungsanlagen und Deponien) im Jahr 2007 angelieferte Abfallaufkommen betrug nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik rund fünf Millionen Tonnen. Das waren 558 Tausend Tonnen bzw. 12,5 Prozent mehr als im Jahr 2006.

Etwa drei Millionen Tonnen bzw. fast drei Fünftel (59,6 Prozent) des Abfallaufkommens (darunter 1041 Tausend Tonnen betriebseigene Abfälle) kamen aus Thüringen selbst. Dagegen stammten rund zwei Millionen Tonnen bzw. 39,4 Prozent aus anderen Bundesländern. Aus dem Ausland kam mit 51 Tausend Tonnen bzw. 1,0 Prozent vergleichsweise wenig Abfall in den Freistaat.

Im Gegensatz zu 2006 stellten im vergangenem Jahr die Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke mit 1 262 Tausend Tonnen den größten Anteil am Abfallaufkommen. Es folgten mit 1 032 Tausend Tonnen die häuslichen und gewerblichen Siedlungsabfälle sowie mit einer Million Tonnen die Abfälle aus der Holzbearbeitung und der Herstellung von Platten, Möbeln, Zellstoffen, Papier und Pappe.

Rund 362 Tausend Tonnen bzw. 7,2 Prozent der im Jahr 2007 an die Thüringer Abfallanlagen angelieferten Abfälle wurden deponiert. Der weitaus größere Teil, nämlich rund 4,7 Millionen Tonnen, wurde direkt oder über verschiedene Behandlungsanlagen einer Verwertung zugeführt. Davon wurden 1152 Tausend Tonnen in Feuerungsanlagen energetisch und rund 162 Tausend Tonnen Abfall thermisch verwertet. Stofflich verwertet wurden 3,4 Millionen Tonnen. Der größte Teil der stofflichen Verwertung erfolgte mit 895 Tausend Tonnen in den Kompostierungsanlagen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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