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Amtsübergabe im Thüringer Innenministerium

«Andreas Trautvetter übernimmt als Kärrner ein schwieriges Amt.» Das sagte Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel gesstern auf einer Dienstversammlung im Thüringer Innenministerium anlässlich der Amtseinführung des neuen Innenministers Andreas Trautvetter. Vogel hob hervor, dass sich Trautvetter als Mann für schwierige Aufgaben bewährt habe. «Er wird auch diese Aufgabe meistern», erklärte er auf der Personalversammlung, an der auch der scheidende Innenminister Christian Köckert, Staatssekretär Manfred Scherer und der Vorsitzende des Personalrates, Jörg Köllner, teilnahmen.

Ministerpräsident Vogel erinnerte daran, dass Trautvetter sich in den acht Jahren als Thüringer Finanzminister und zuvor zwei Jahre lang als Minister in der Staatskanzlei einen exzellenten Ruf in Deutschland erworben habe. Vorher hatte Vogel dem scheidenden Innenminister Köckert «Hochachtung und Respekt» für die Übernahme der politischen Verantwortung für das Verschwinden einer CD-Rom gezollt. Er bekräftigte den Anspruch, dass der Vorwurf des Geheimnisverrats im Thüringer Innenministerium ausgeräumt werden müsse. «Man muss aber nicht nur den Verdächtigungen nachgehen, sondern auch den Verdächtigern», unterstrich Vogel.

«Köckert», so Vogel weiter, «verlässt ein Ministerium, aber nicht die politische Bühne.» Er habe in den vergangenen drei Jahren als Innenminister viele neue Akzente gesetzt. Der Ministerpräsident nannte bei seinem Rückblick unter anderem den kommunalen Finanzausgleich, die Wohnungsbaupolitik, die Polizeireform und das Sicherheitspakt, das nach den Ereignissen vom 11. September 2001 geschnürt wurde.

Trautvetter versicherte in seiner Rede, dass er die Politik seines Vorgängers inhaltlich fortsetzen werde. «Ich freue mich auf die neue Aufgabe und auf eine gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Innenministeriums», sagte er während der Amtsübergabe.

In seiner Begrüßung sagte Staatssekretär Scherer: «Dass Sie, Herr Ministerpräsident die Amtsübergabe auch im Kreis der Mitarbeiter vornehmen, ist nicht nur Anerkennung dem scheidenden und dem kommenden Minister gegenüber, sondern ist zugleich Aufmerksamkeit und Anerkennung den Mitarbeitern des Innenressorts gegenüber.»

Rainer Beichler | | Quelle:

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