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Ausblick 2017: Das ändert sich für Energieverbraucher

Energieberatung der Verbraucherzentrale erklärt, was Haushalte wissen müssen

Neues Jahr, neue Regeln – auch 2017 ändert sich für Energieverbraucher einiges. Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erklärt, was für private Haushalte wichtig wird.

EEG-Umlage: Die Ökostrom-Umlage wird 2017 angehoben, um 0,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Auch die Netzentgelte werden deutlich steigen. Viele Anbieter werden daher wohl die Strompreise anheben. Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos: Ramona Ballod rät, bei Preiseerhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen. In diesem Fall haben Verbraucher nämlich immer ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden.

Elektrogeräte: Ab September 2017 dürfen gemäß der EU-Ökodesignrichtlinie nur noch Staubsauger verkauft werden, die eine maximale Leistung von 900 Watt haben – am EU-Label auch daran erkenntlich, dass der Jahresstromverbrauch unter Standardbedingungen maximal bei 43 Kilowattstunden liegen darf. Wichtig zu wissen: Wie Tests der Stiftung Warentest gezeigt haben, geht die Verringerung des Stromverbrauchs nicht zulasten der Saugkraft. Geschont wird also nur der Geldbeutel, nicht der Dreck.

Heizungsanlagen im Bestand: Schon seit 2016 gibt es eine eigene Energieeffizienz-Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte „Nationale Effizienzlabel für Altgeräte“. Neu ist ab 2017, dass die Bezirksschornsteinfeger verpflichtete sind, alle noch nicht gekennzeichneten Geräte gestaffelt nach Baujahren zu etikettieren. Ramona Ballod betont:

Das Nationale Label sagt nur etwas über den Gerätetyp, nicht über den tatsächlichen Zustand der spezifischen Anlage oder die Eignung für den aktuellen Einsatzort aus. Darüber gibt zum Beispiel der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale Aufschluss.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). In Eisenach findet die Beratung im Bürgerbüro am Markt 22 statt. Eine Terminvereinbarung für Eisenach ist auch möglich unter 03691 670800. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Bei den Staubsaugern werden schon noch kreative Umgehungsstrategien auf den Markt kommen. Ein Staubsauger wird doch sicherlich nur innerhalb eines bestimmten Temperaturfensters Strom sparen müssen – etwa aus Motorschutzgründen. Oder man kauft sich einfach keinen Staubsauger, sondern eines dieser Wohnzimmergeräuschkulissengenerators mit Luftverwirbler. 100-Watt-Birnen kann man sich ja auch immer noch kaufen – sofern man so tut, als würde man sie nicht als Verbraucher, sondern als Kühlhausbesitzer oder so ähnlich verwenden wollen. Scheiß was auf die Umwelt.

    • Lacher

      Ein lustiger Anfang für die neue Woche. Was da noch so kommen mag?

      • Jakob

        Sie können es ja gar nicht abwarten.

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