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Bis 2020 weniger Privathaushalte

Die seit 1991 in Thüringen andauernde Tendenz, dass sich die Zahl der Privathaushalte bei abnehmender Bevölkerungszahl erhöht, wird sich in den folgenden Jahren nicht fortsetzen.
Nach Vorausberechnungen der amtlichen Statistik wird sich bei weiter rückläufiger Bevölkerungszahl die Zahl der Privathaushalte bis zum Jahre 2020 um rund 7 Prozent verringern.
In der Summe der neuen Bundesländer ergab die Vorausberechnung ein Minus von 5 Prozent und für die alten Bundesländer ein Plus von 4 Prozent.

Die durchschnittliche Haushaltsgröße wird nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von gegenwärtig 2,03 auf 1,92 Personen im Jahre 2020 sinken.

Der Anteil der Einpersonenhaushalte wird sich nach den Berechnungen von gegenwärtig 38 Prozent bis zum Jahre 2011 kontinuierlich auf 40 Prozent erhöhen. Dieser hohe Wert wird bei absoluter Abnahme bis zum Jahre 2020 bestehen bleiben.
Ebenso wird der Anteil der Zweipersonenhaushalte von gegenwärtig 35 Prozent bis 2020 auf 39 Prozent steigen.
Dagegen wird der Anteil der Haushalte mit 3 und mehr Personen permanent weiter sinken, und zwar von gegenwärtig 27 auf 22 Prozent im Jahre 2020.

Rainer Beichler | | Quelle:

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