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Bislang 31 Bewerbungen für „Bio-Preis Thüringen“

Frist für die Teilnahme endet am 19. August

Die Zahl der Bewerbungen für den Bio-Preis zeigt, dass das Interesse in der Branche groß ist, sagt Thüringens Landwirtschaftsministerin heute in Erfurt. Mit dem Preis wollen wir Bio ins Rampenlicht rücken und Kreativität sowie Qualität belohnen. Schon jetzt erkennen wir, wie groß die Vielfalt in dem Bereich ist, so die Ministerin weiter.

Die Bewerbungsfrist endet am 19. August 2016. Unter den 31 Bewerbungen finden sich unter Veranstaltungsprojekte im Öko-Bereich sowie Unterrichtskonzepte, die Kindern und Jugendlichen vermitteln, wie Lebensmittel nach dem Ökologischen Landbau hergestellt werden. Die Bewerbungen der Kategorie „verarbeitete Bioprodukte“ zeigen, dass die Hersteller von Bioprodukten Ideen für neuartige Geschmacksrichtungen und Rezepturen besitzen.

Zu den Bewerbern gehören Unternehmen, die bereits seit den 1990er-Jahren Bioprodukte herstellen, und somit zu den ersten Öko-Betrieben im Freistaat gehören, genauso wie Neulinge auf dem Gebiet.

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, des Handels, der Thüringer Verbraucherberatung, der Thüringer Biobranche und des Fördervereins »Thüringer Ökoherz e. V.« wird die Gewinner der drei Kategorien „unverarbeitetes Bioprodukt“, „verarbeitetes Bioprodukt“ und „Konzept zur Wertevermittlung des Ökologischen Landbaus“ küren.

Weitere Informationen und die Formulare zur Bewerbung können unter www.tmil.info heruntergeladen oder beim Ausrichter abgefordert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ermittelt und im Rahmen der „Grünen Tage Thüringen“ auf der Messe Erfurt am 16.-18. September 2016 bekannt gegeben.

Maßnahmen zum Ausbau des Ökolandbaus
Als Grundlage für den weiteren Ausbau des Ökolandbaus hat das TMIL im Oktober 2015 den ÖkoAktionsplan vorgestellt. Er bündelt und verbessert die Rahmenbedingungen für bereits ökologisch wirtschaftende Betriebe und unterstützt die Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise. Der Freistaat hat für die Umstellung von konventioneller auf die ökologische Landwirtschaft 38 Millionen Euro bis 2021 eingeplant. Auch die Prämien bei der Einführungsförderung wurden deutlich erhöht.

Das Maßnahmenpaket des ÖkoAktionsplanes sieht unter anderem Bildungsangebote, die engere Kooperation der Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft und zusätzliche Informationsmöglichkeiten vor. Der ÖkoAktionsplan verfolgt damit erstmals einen ganzheitlichen Ansatz bei den Förder- und begleitenden Maßnahmen.

Andrea T. | | Quelle:

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