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Bislang rund 111.000 Briefwahlunterlagen zur Europawahl 2014 beantragt

Wie Landeswahlleiter Günter Krombholz mitteilte, hatten bis Mittwoch, den 14. Mai 2013, rund 111.000 Wähler die Briefwahlunterlagen abgefordert. Dies entspricht 10 Tage vor der Wahl (Stand 14.05.2014) einem Anteil von 6,1 Prozent der Thüringer Wahlberechtigten. Zur Europawahl 2009 betrug die Abforderung der Briefwahlunterlagen 10 Tage vor der Wahl lediglich 3 Prozent, das waren 3,1 Prozent weniger als dieses Jahr. Bislang sind allerdings nur 42 Prozent der beantragten Briefwahlunterlagen an die Gemeinden zurückgesandt oder dort abgegeben worden.

Dazu im Vergleich der endgültige Stand (Wahltag):
– Europawahl 2009 endgültiger Stand (Wahltag) der Briefwähler gegenüber den Wahlberechtigten: 6,2 Prozent.
– Landtagswahl 2009 endgültiger Stand (Wahltag) der Briefwähler gegenüber den Wahlberechtigten: 7,8 Prozent.
und
– Bundestagswahl 2013 endgültiger Stand (Wahltag) der Briefwähler gegenüber den Wahlberechtigten: 11,1 Prozent
Bei der derzeitigen Beantragung von Briefwahlunterlagen sind regional größere Unterschiede erkennbar. Wahlkreise mit zurzeit größerer Beantragung sind die kreisfreien Städte Weimar (8,4 Prozent) und Jena (8,2 Prozent). Die mit der zurzeit geringsten Beantragung sind der Wartburgkreis (4,1 Pro-zent) und der Landkreis Sömmerda mit 4,3 Prozent.

«Alle Wahlberechtigten, die bei der Europawahl beabsichtigen per Brief zu wählen, müssen die Briefwahlunterlagen schnellstmöglich anfordern, denn die Wahlbriefe müssen bis zum 25. Mai 2014 wieder bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingegangen sein, sonst werden sie nicht mitgezählt.
Es besteht auch die Möglichkeit, als Wähler die Briefwahlunterlagen direkt bei der Gemeindebehörde abzuholen und dort an Ort und Stelle die Briefwahl auszuüben», so der Landeswahlleiter Günter Krombholz.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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