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Carius für Kfz-Kennzeichenliberalisierung

«Eine Kfz-Kennzeichenliberalisierung liegt vielen Thüringern am Herzen. Sie wollen bei einem Wohnortwechsel ihre bisherigen Auto-Nummernschilder mitnehmen. Deshalb werde ich mich dafür engagieren, im Freistaat eine solche Regelung umzusetzen. Denn hier steht klar der Nutzen für den Kfz-Halter im Vordergrund.» Das erklärte Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt. Bei einer Internet-Umfrage des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (TMBLV), an der rund 8600 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, votierten rund zwei Drittel der Beteiligten (64,93 Prozent) für die Beibehaltung des bisherigen Kfz-Kennzeichens bei einem Umzug (Befragungszeitraum: September/Oktober 2010).

Einsparungen ergeben sich bei der geplanten Kfz-Kennzeichenliberalisierung bei den Kosten für das Nummernschild. Der Kfz-Halter muss – unabhängig von dieser Option – nach dem Wohnortwechsel wie bisher bei der zuständigen Zulassungsbehörde eine neue Zulassungsbescheinigung beantragen.

Laut Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) können die obersten Landesbehörden die Beibehaltung eines Kfz-Kennzeichens bei einem Wechsel des Zulassungsbereichs landesweit regeln. Davon machen bereits mehrere Bundesländer Gebrauch.

Rainer Beichler | | Quelle:

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