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Deutlicher Einwohnerrückgang 2016 in Thüringen

Im Gegensatz zu 2015 verzeichnete Thüringen im Jahr 2016 wieder einen Bevölkerungsverlust. Am 31.12.2016 hatte Thüringen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2.158.128 Einwohner, davon 1.067.878 Personen männlichen und 1.090.250 weiblichen Geschlechts. Die Einwohnerzahl Thüringens sank somit um -12.586 Personen, bzw. -0,6 Prozent.

Im Jahr 2015 stieg die Einwohnerzahl Thüringens noch um 13.955 Personen (0,6 Prozent). Der Bevölkerungsrückgang 2016 resultierte aus einem Wanderungsverlust in Höhe von -2.254 Personen, welcher durch einen Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) von -9.837 Personen verstärkt wurde. Hinzu kamen nachträglich die von den Standes- und Meldeämtern gemeldeten Korrekturfälle, welche zusätzlich einen Bevölkerungsrückgang in Höhe von -495 Personen ausmachten. Im Jahr 2015 gab es hingegen einen deutlichen Wanderungsgewinn von 24.706 Personen und der Sterbefallüberschuss lag bei -10.896 Personen (Korrekturen: 145 Personen).

Foto: © Thüringer Landesamt für Statistik

Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens gab es 2016 teils Einwohnerzuwächse, aber auch teils deutliche Bevölkerungsverluste. In Relation zur Gesamteinwohnerzahl hatten die kreisfreien Städte Jena (0,7 Prozent), Erfurt (0,5 Prozent) und Eisenach (0,4 Prozent) die höchsten Einwohnergewinne. Bei den Landkreisen konnte einzig der Ilm-Kreis ein Einwohnerplus (0,2 Prozent) verzeichnen. Die kreisfreien Städte Suhl (-3,2 Prozent) und Gera (-1,3 Prozent), sowie die Landkreise Saale-Holzland-Kreis (-1,9 Prozent), Greiz (-1,4 Prozent) und Unstrut-Hainich-Kreis (-1,3 Prozent) hatten im Jahr 2016 hingegen die größten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Einwohnerzahl.

Foto: © Thüringer Landesamt für Statistik

Foto: © Thüringer Landesamt für Statistik

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Nur drei Jahre sind die Kommunisten in Thüringen wieder an der Macht, und schon flüchten viele Thüringer. Und diesmal trotz Vollbeschäftigung und Arbeitskräftmangel! 2012 – 2014 war das besser!

    • Felix Berg

      Das ist Falsch, die jungen wurden unter schwarz exportiert und nun sterben die Alten pö a pö. Vollbeschäftigung – wo – etwa in Eisenach? Zudem sind die meisten Stelle prekäre Beschäftigungsverhältnisse dank der Firmen die unter schwarz blühende Landschaften zwar versprachen, aber von einhalten war nie die Rede. Hätten die schwarzen alle Fördermittel vom Bund auf die einzelnen Bürger aufgeteilt dann hätten wir heute blühende Landschaften, fernab von Suppenküchen und Armutsbürgern.

      • vigilando ascendimus

        Glauben Sie das selber, was sie da schreiben

  • vigilando ascendimus

    Inzwischen sind es wieder ca. 6.700. Ihnen dürfte bekann sein, dass der besonders massive Bevölkerungsrückgang zwischen 1998 und 2010 in ganz Neufünfland auch auf die Abschaffung der AB-Maßnahmen durch die Rot-Grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder zurückzuführen war! Sicher nicht die einzige Ursache, aber die, die es so massiv hat werden lassen, inbsondere in Orten mit vielen Mietswohnungen!

    • Felix Berg

      ABM sind nun mal keine Arbeitsplätze. Richtig ist doch von daher ganz schlicht festzustellen das ab 1990 die Warenhäuser West nicht mehr von den neuen Bundesländern gefüllt wurden sondern von da an ist China der Warenbestandsfüller. Ausreichend Ersatz konnte nicht organisiert werden, soweit ging nun die Freundschaft nicht zwischen neuen und alten Bundesländern. Dazu muss man wissen oder gewusst haben das die alten Länder ein massives Reproduktionsdefizit ihrer Bevölkerung hatten, das wichtigste was die neuen Länder nun liefern konnten waren junge Arbeitskräfte. Ingolstadt als auch Stuttgart jubelten, kleiner Nebeneffekt, die Reklamationen ihrer Produkte gingen um mehrstellige Prozentzahlen zurück. Zu den Mietswohnungen – gab es und gibt es in Ost wie in West, einzige Ausnahme – in Ost wurden zusätzlich Wohnungen vom Staat in kleinen Orten gebaut , jede Altbausubtanz war eben auch da nicht zu erhalten und die Landwirtschaft brauchte Arbeitskräfte vor Ort, heute müssten das Pendler werden. Auch Konzerne bauten einst Wohnungen – siehe BMW Siedlung in Eisenach ( heute unter Denkmalschutz). Zu Herrn Schröder- mein Freund war dies auch nicht, denn Er reagierte auf die Finanzkriese mit falschen Signalen die uns bis heute von Jahr zu Jahr mehr ruinieren, 21 Jährige Börsendiener fahren Ferrari und eine Krankenschwester oder Bandarbeiter hängt in prekärer Beschäftigung. Finanzgewinne haben die Gewinne aus Produktionsbereichen um ein vielfaches übertroffen- so jubelt auch Schwarz wie vom Blitz getroffen um dieses entfachte Höllenfeuer. So haben wir heute die Situation das alle Bereiche in denen „NOCH“ ein Mensch gebraucht wird alles vermeiden müssen was mit Geld zu tun hat- einschließlich der Löhne und Gehälter. PSA Eisenach wird in kürze darstellen am praktischen Beispiel wie das geht- unter dem alten Eigentümer wegen verwendeter Fördermittel nicht möglich. Daher der Eigentümerwechsel- das ist wie bei einem neuen Mieter. Diese Entwicklung lässt sich durch rein gar nichts mehr aufhalten, so bleibt wie 1990 die Frage – was tun mit Bürgern die Überflüssig sind. sozial bzw. Finanziell wird mit Streichungen reagiert vom Bund oder Land, auch inbegriffen die sozialen Errungenschaften der alten Länder bis 1990. Hingehalten wird ein Streichholz als der Erfolg überhaupt. So finden Sie heute Politiker in allen Parteien die die Hände über den Kopf schlagen bei der Erkenntnis die Büchse der Pandora geöffnet zu haben und das in Ost und West. Um eine Staatspleite mangels Steuereinnahmen über Beschäftigte zu verhindern gilt vorerst dieser Weg- einstige Staatliche Aufgaben werden dem Bürger übertragen, denn private Schulden sind keine Staatsschulden. So entscheidet heute das oberste Gericht darüber ob die Grundsteuern um das 30 bis 50 fache erhöht werden dürfen- nur als Beispiel. Setzten sie dies nun praktisch in Thüringen mit den niedrigen Verdiensten um. Viel Eigentum wechselt dann den Besitzer – der Bank. Sie sehen – auch schwarz hat seine dunkle Seite. Dem Land haben einfach wirklich kluge Köpfe gefehlt, die wissen was sie tun, um es noch human auszudrücken. Ich war schon immer gegen Alles ( aber erst nach 1990) hat eben nicht ausgereicht um Politiker zu werden, aber dieser Satz hat Türen geöffnet. Ich habe noch nie etwas von Parteien gehalten- denn sie dienen alle einem Herren, auch wenn diese Herren unterschiedliche Zigarren im Raucherclub genießen, vernebeln tun sie alle ihr Umfeld.

      • Jakob

        Bei der möglichen Grundsteuerreform können Sie ganz entspannt bleiben, Felix. Die Grundsteuern im Osten würden eher sinken, erst Recht in der Pampa. Außerdem würden die Finanzämter erst in hundert Jahren all die Arbeit erledigt haben, die man ihnen mit einer solchen Reform aufbürden würde. Auch eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

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