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Gefahrenherde für Einschleppen der MKS verhindern!

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) in Großbritannien weitet sich weiter aus, neue Befallsherde sind hinzugekommen.

Die Krankheit ist nicht auf den Menschen übertragbar, sie ist jedoch eine hochgradig ansteckende Viruskrankheit, die die Klauentiere (insbesondere Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen) befällt und zu schweren wirtschaftlichen Verlusten bei den befallenen Tierarten und tierhaltenden Betrieben führt.

Der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, appelliert an die Leiter der tierhaltenden Betriebe, ihre Tierproduktionsanlagen abzusichern, seuchenhygienische Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten und jeglichen fremden Personenverkehr zu unterbinden. «Die zum Teil praktizierte ‚Großzügigkeit‘ muss jetzt dieser ernsthaften Situation weichen», so der Minister. «Ich bin für den ‚Tag der offenen Tür‘, wo der Bevölkerung gerade unter den Aspekten der BSE-Krise die Haltungs- und Fütterungsbedingungen in den Produktionsställen offen gezeigt werden, doch die jetzige Situation verlangt, dass strenge Sicherungsmaßnahmen eingeleitet werden, um jegliche Gefahrenherde auszuschalten», Dr. Sklenar weiter.

Eine besondere Gefahr sieht der Minister im starken Reiseverkehr. Personen, die aus Regionen anreisen oder diese besucht haben, wo MKS vorkommt, können den Seu-chenerreger unbeabsichtigt von infizierten Tieren über Kleidung, aber auch über mitgebrachte Fleisch- und Milchprodukte übertragen. Reisende und Besucher sollten da-her genauestens prüfen, wo sie waren bzw. den Kontakt mit Tieren vermeiden.

«In Thüringen werden wir gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit alles unternehmen, die Einschleppung der Tierseuche zu vermeiden. Eine Hauptverantwortung tragen dabei jedoch die tierhaltenden Betriebe und auch die Besucher und Reisenden selbst», Minister Dr. Sklenar abschließend.

Rainer Beichler |

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