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Im Wohnungsneubau 27 Prozent mehr Genehmigungen als im Vorjahr

Die Wohnungsbaunachfrage lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2014 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (13,2 Prozent). Die Thüringer Bauaufsichtsbehörden genehmigten im Wohn- und Nichtwohnbau insgesamt 983 Wohnungen.
Für alle Vorhaben wurde ein Kostenvolumen von 326 Millionen Euro veranschlagt, 18,0 Prozent bzw. fast 50 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Im Wohnungsneubau hatten die Bauherren im ersten Quartal 2014 mit 836 Wohnungen 27,2 Prozent bzw. 179 Wohnungen mehr geplant als im gleichen Zeitraum 2013.
Zu dieser Zunahme haben vor allem Wohnungen in Mehr- (+ 33,2 Prozent) und Einfamilienhäusern (+ 19,2 Prozent) beigetragen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäu-sern verringerte sich (- 33,3 Prozent).
Im Nichtwohnbau erteilten die Bauaufsichtsbehörden im 1. Quartal 2014 insgesamt 264 Gebäuden eine Baugenehmigung, davon werden 158 Nichtwohngebäude durch Neubau entstehen.
Die zum Zeitpunkt der Baugenehmigung veranschlagten Kosten im Nichtwohnbau insgesamt betrugen 159 Millionen Euro. Rund 113 Millionen Euro wurden für neue Nichtwohngebäude veranschlagt, ge-genüber den ersten drei Monaten 2013 entspricht das einem Plus von 24 Millionen Euro.
Für die im Nichtwohnbau mit Abstand wichtigste Bauherrengruppe der Wirtschaftsunternehmen wur-den im ersten Quartal 2013 rund 94 Millionen Euro Baukosten für den Neubau veranschlagt, eine Zunahme der Investitionssumme von 33 Millionen Euro gegenüber dem 1. Quartal 2013.
Bitte beachten:
Nichtwohngebäude sind vor allem gewerbliche Betriebs-, Büro-, Handels- und Lagergebäude sowie Gebäude der öffentlichen Hand.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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