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Knapp drei Viertel der Thüringer sind Nichtraucher

Im Rahmen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, werden alle vier Jahre auf freiwilliger Basis Fragen zur Gesundheit, darunter auch zum Rauchverhalten gestellt. Gut 73 Prozent der auskunftsbereiten Thüringer im Alter von 15 und mehr Jahren bezeichneten sich zur Erhebung im Jahr 2009 als Nichtraucher, nahezu jeder Vierte (27 Prozent) bezeichnete sich als Raucher.

Fast jede fünfte Thüringerin (22 Prozent) und jeder dritte Thüringer (32 Prozent) bekannte sich als Raucher. 80 Prozent aller Raucher greifen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik regelmäßig zu Zigarette, Zigarre, Zigarillo oder Tabakspfeife.

Thüringen lag mit einem Anteil von knapp 27 Prozent Rauchern an der Bevölkerung, die Angaben zu den Rauchgewohnheiten machten, leicht über dem bundesdeutschen Durchschnitt von knapp 26 Prozent.

Die höchsten Raucherquoten waren in Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils rund 31 Prozent zu beobachten. Die niedrigste Raucherquote hatte Baden-Württemberg mit knapp 23 Prozent. Unter den neuen Bundesländern gab es nur noch in Sachsen (24 Prozent) weniger Raucher als in Thüringen.

Mit zunehmendem Alter nimmt der Raucheranteil ab. Während fast jeder zweite 20- bis unter 30-jährige Mann raucht (49,8 Prozent), ist es bei den 65-jährigen und älteren Männern nur jeder Neunte (11 Prozent). Bei Frauen lag der Anteil bei 44 bzw. 5 Prozent.

In der Altersgruppe der 15 bis 20-Jährigen raucht jeder vierte junge Mann (27 Prozent) und fast jede fünfte junge Frau (22 Prozent).

Mit dem Rauchen begonnen haben die Männer durchschnittlich mit 17,5 Jahren und die Frauen mit 18,7 Jahren. Von den Nichtrauchern erklärten 27 Prozent, früher geraucht zu haben (Männer 39 Prozent, Frauen 17 Prozent).

Bei der Auskunftsbereitschaft von Frauen und Männern gab es kaum Unterschiede, es äußerten sich jeweils rund 81 Prozent.

Rainer Beichler | | Quelle:

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