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Nachahmung lohnt sich nicht!

Am 30.03.2009 wurde ein 14-jähriger Schüler aus Sonneberg durch das Amtsgericht – Jugendrichter – in Sonneberg wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten zu einem Jugendarrest von einer Woche Dauer verurteilt, den er in den Ferien verbüßen wird.

Der Schüler hatte am 23.03.2009 im Unterricht erklärt, es sei ein Leichtes für ihn, an Waffen zu gelangen, da sein Großvater einen ganzen Schrank voller Waffen besitze.
Er verfüge auch über ausreichende Erfahrung im Umgang mit Waffen. In der Vergangenheit habe er wiederholt von ihm geplante Attentate anderen mitgeteilt, auch habe er bereits einige Lehrer konkret im Visier.

Bei seinen Äußerungen verhielt sich der Schüler so, dass diese von den anwesenden Mitschülern und der Lehrerin, insbesondere vor dem Hintergrund des Amoklaufes von Winnenden am 11.03.2009, ernst genommen wurden.

Eine Nachschau bei dem Großvater des Schülers führte zur Auffindung von Lang- und Kurzwaffen, die dieser berechtigt besitzt und die den waffenrechtlichen Vorschriften entsprechend gesichert aufbewahrt werden. Der Schlüssel für die Waffenschränke befand sich an einem dem Schüler nicht bekannten Ort. Auf seinem Computer waren Spiele wie Battlefield 1942, Sniper u. a. sog. Ego-Shooter-Spiele gefunden worden.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Rainer Beichler | | Quelle:

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