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„Natürlich Thüringen“ auf der Grünen Woche

Thüringen präsentiert sich auf der Grünen Woche als Genussland, das die ökologischen, regionalen und sozialen Aspekte der Landwirtschaft im Blick hat, sagt Landwirtschaftsministerin Birgit Keller vor dem Messebeginn. An unserem Stand zeigen wir die Vielfalt unserer Ernährungswirtschaft, die sowohl auf bewährte, als auch auf innovative Produkte setzt. Mit etwa 320 Betrieben, über 18 000 Beschäftigten und einem Umsatz von vier Milliarden Euro ist die Ernährungsbranche einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Thüringens und mit seinen Qualitätsprodukten ein Aushängeschild für den Freistaat.

Wie wird eine Thüringer Bratwurst hergestellt? Wie entsteht eine Fachwerkfassade? Und wie viel Öko steckt in Produkten aus dem Freistaat?

Das sind nur einige Fragen, auf die es am Gemeinschaftsstand Thüringens auf der Internationalen Grünen Woche vom 15. bis 24. Januar auf der Messe Berlin Antworten gibt. Ein Biolädchen, Wurstmanufaktur und das „Haus der Elemente“ gehören zu den Höhepunkten der diesjährigen Präsentation in Halle 20 unter dem Motto „natürlich Thüringen“. Das Motto wurde von Nutzern des Facebook-Auftrittes des TMIL mit großer Mehrheit gewählt. Hier können sich die Besucher einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und der Bedeutung der Thüringer Ernährungswirtschaft verschaffen. Zum ersten Mal dabei sein wird der Verein Thüringer Ökoherz e.V., der ökologisch erzeugte Produkte von etwa 20 Unternehmen anbieten wird.

Am Gemeinschaftsstand Thüringens werden 35 Aussteller vertreten sein. Am Stand der Landentwicklung, an dem sich in diesem Jahr der Landkreis Altenburger Land vorstellt, entsteht das „Haus der Elemente“. Der Fachwerkbau wird während der Grünen Woche immer weiter wachsen. An dem Fachwerkbau werden traditionelle Gewerke wie Zimmerer, Tischler und Töpfer ihre Handwerkskunst demonstrieren. Das Altenburger Land ist als „Land der 1000 Höfe“ vertreten.

Die Kreisstadt Altenburg ist dieWiege des Skatspiels. Die Kunst der Skatkarten-Gestaltung werden die Kartenmacher aus der Skatkartenfabrik vorführen. Im Landkreis liegt eines der größten Anbaugebiete für Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen in Thüringen. So informieren die Experten nicht nur über Tees und geben Tipps zur Anwendung von Kräutern – die MesseBesucher dürfen natürlich auch probieren.

Die Landkreise Thüringens machen vor allem mit ihren touristischen Höhepunkten auf sich aufmerksam. Neu an dem Stand ist in diesem Jahr die Stadt Eisenach. Sie präsentiert sich als Welterberegion Wartburg-Hainich.

Premiere auf der Internationalen Grünen Woche 2016 wird auch die Thüringer Wurstmanufaktur haben. In einer historisch ausgestatteten Schauwerkstatt demonstrieren Fleischer, wie die Thüringer Wurst vor mehreren hundert Jahren hergestellt wurde. Auch viele bekannte Unternehmen werden wieder mit dabei sein und ihre Thüringer Spezialitäten wie beispielsweise die echte Thüringer Brat-, Rot- und Leberwurst, Thüringer Sonntagsklöße oder Thüringer Senf präsentieren. Dazu gehört natürlich auch die Thüringer Brau- und Destillierkunst. Auch Thüringer Brauereien stellen sich auf der Grünen Woche vor.

Am Thüringentag, der am Samstag, 16. Januar um 10 Uhr beginnt, werden sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landwirtschaftsstaatssektretär Klaus Sühl gemeinsam den Thüringenstand ansehen.

Fakten zur Grünen Woche
Thüringenstand: Die Vorbereitungen für die Grüne Woche begannen bereits im Mai dieses Jahres. Der Freistaat präsentiert sich auf etwa 2.000 Quadratmetern in Halle 20 der Messe Berlin. Die Fläche, die etwa so groß ist wie ein Eishockeyfeld, entspricht damit der Fläche in den Vorjahren. Sieben Container und drei Kühl-Anhänger stehen bereit, um die Thüringer Produkte zu lagern. Die Banner, die an den Hallenwänden Thüringer Panoramen zeigen, sind 24 Meter lang.
Aussteller: 35 Aussteller aus Thüringen präsentieren sich in diesem Jahr am Stand auf der Grünen Woche. Neu sind in diesem Jahr: Thüringer Ökoherz e.V., Freunde der Thüringer Bratwurst, Stadt Eisenach sowie für Altenburg die Bäckerei Gerth, die Fleischerei Hartmann und Altenburger Senf.
Das Altenburger Land: Unter dem Motto „Landkreis Altenburger Land – Land der tausend Höfe“ präsentiert sich der Landkreis am Stand der Landentwicklung. Mit Ziegenkäse, Likör, Bier, Mutzbraten und Bauernkuchen zeigt sich das Altenburger Land als Genießer-Landkreis. Handwerksbetriebe werden zudem an einer großen Fachwerkwand ihr Können zeigen. Der Landkreis präsentiert sich auch auf der Bühne (Anhang).
Produkte: Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Getränke, Destillate, Liköre, Senf und Feinkostprodukte, Molkereiprodukte, Schokolade, Kartoffelspezialitäten, Eis, Kaffeespezialitäten, Tourismusangebote gehörten zum Sortiment des Thüringenstandes.
Von der kulinarischen Seite: Im vergangenen Jahr wurden 32.000 Thüringer Bratwürste verzehrt und 91,5 Hektoliter Bier ausgeschenkt. 1300 Portionen Roulade mit Thüringer Klößen wurden von den Besuchern bestellt sowie 1400 Portionen Eis und etwa 10.000 Molkereiprodukte. Rund 5000 Kataloge „Ferien auf dem Lande“ wurden an die Besucherinnen und Besucher verteilt.
Hoheiten: ZumThüringentag präsentieren sich auch Hoheiten aus dem Freistaat am Stand. Die Thüringer Milchkönigin, die Gebietsweinkönigin Saale-Unstrut, der Thüringer Bratwurstkönig, die Thüringer Weinprinzessin, die Schmöllner Knopfprinzessin und die Bad Langensalzaer Rosenprinzessin werden am Thüringentag zu Gast in Halle 20 sein.

Andrea T. | | Quelle:

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