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Reinholz ehrt Grubenwehren für Rettungseinsatz in Unterbreizbach

Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hat den Männern der Grubenwehren Unterbreizbach und Hattorf/Wintershall für ihren selbstlosen Einsatz nach dem Grubenunglück vom 1. Oktober 2013 gedankt.

«Sie alle haben persönlichen Mut und Kameradschaft nach dem Unglück bewiesen. So konnten vier der verunglückten Bergleute gerettet werden. Dafür gebührt Ihnen meine Anerkennung und Respekt», sagte Reinholz bei einem Besuch der Grube Unterbreizbach.

Der Umweltminister überbrachte den Wehrführern den Dank der Landesregierung und anerkennende Urkunden. «Wir müssen alles tun, damit sich ein Ereignis mit solch dramatischen Folgen nicht wiederholen kann. Doch es wird niemals eine hundertprozentige Sicherheit vor CO2-Ausbrüchen geben», sagte der Minister.

Hintergrund
Bei einer Routinesprengung in der Grube Unterbreizbach der K+S Kali GmbH war es am 1. Oktober 2013 zu einem Kohlendioxid-Ausbruch ungeahnten Ausmaßes gekommen. Drei Bergleute kamen ums Leben, obwohl sie sich rund sieben Kilometer vom Sprengort im Kalibergwerk entfernt aufhielten. Vier weitere Bergleute konnten gerettet werden.

Sechs Wochen ruhte die Kalisalz-Förderung komplett, bis der Gewinnungsbetrieb teilweise wieder aufgenommen werden konnte. Die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Entfernung des Gases aus der Grube nahmen weitere Wochen in Anspruch. Der Fabrikbetrieb wurde am 2. Dezember 2013 wieder aufgenommen.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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