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Tag des Wassers – 22. März Thüringer sind nach wie vor sparsam

Die Privathaushalte in Thüringen gehen nach wie vor sparsam mit Trinkwasser um. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verbrauchte jeder Einwohner im Jahr 2007 durchschnittlich 90,3 Liter pro Tag. Das sind 0,3 Liter mehr als drei Jahre zuvor, jedoch 14,1 Liter weniger als im Jahr 1991.

93 Wasserversorgungsunternehmen mit insgesamt 705 Gewinnungsanlagen gewährleisten die flächendeckende Versorgung der Thüringer Bevölkerung, die im Jahr 2007 zu 99,8 Prozent an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen war. Rund 4000 Einwohner bezogen 2007 ihr Trinkwasser noch vornehmlich aus Hausbrunnen bzw. privaten Quellen.

Die größte Abnehmergruppe sind nach wie vor die Privathaushalte einschließlich Kleingewerbe, zu dem beispielsweise Arztpraxen, Bäckereien oder Metzgereien gehören, deren Wasserverbrauch nicht separat, sondern nur über Hauszähler zusammen mit anderen Einheiten erfasst werden kann. Diese Verbrauchergruppe bezog 2007 insgesamt 75,9 Millionen Kubikmeter Wasser, das entspricht 80,4 Prozent der an Thüringer Letztverbraucher abgegebenen Wassermenge. Weitere 18,5 Millionen Kubikmeter gingen an sonstige Abnehmer wie gewerbliche Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser oder die Landwirtschaft.

Rainer Beichler | | Quelle:

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