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«Thüringens Weg zum Abitur» in neuer Auflage

Auch im dritten Jahr nach seiner verbindlichen Einführung zieht das Seminarfach in der gymnasialen Oberstufe großes Interesse auf sich. Wichtige Informationen dazu und über andere aktuelle Modalitäten in der dreijährigen Thüringer Oberstufe – von den Zugangsvoraussetzungen bis zum Punktesystem – sind in der neuen Auflage des Heftes «Gymnasiale Oberstufe» in der Schriftenreihe «Die neue Schule für Thüringen» enthalten. Die Handreichung für Gymnasiasten wird in diesen Tagen an die Schulämter und Schulen ausgeliefert.

Die künftigen Abiturienten erfahren alle Details im Unterrichtsalltag der Klassenstufen 11 und 12 des Gymnasiums bzw. 12 und 13 des beruflichen Gymnasiums und der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschulen. Genauestens werden beispielsweise die einzelnen Wahlmöglichkeiten und Prüfungsqualifikationen erläutert.

«Der Thüringer Weg zum Abitur bleibt anspruchsvoll», heißt es im Vorwort von Kultusminister Dr. Michael Krapp. Jeder Schülerin und jedem Schüler eröffne sich ein persönliches Profil durch Wahlmöglichkeiten in einem System von festen Vorgaben für Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen und Naturwissenschaften. Dadurch sei eine vertiefte Allgemeinbildung möglich, sagte Krapp. Mit Bezug auf die heute veröffentlichten Empfehlungen des «Forum Bildung» erklärte er: «Viele der in einem Katalog zusammengefassten Reformvorschläge entsprechen seit langem den Grundlagen und Zielsetzungen der Schule in Thüringen. Ich freue mich über den länder- und parteiübergreifenden Konsens, der zu einer neuen Form der Zusammenarbeit in der deutschen Bildungspolitik führen soll. Es gilt in der Tat gemeinsam den großen Herausforderungen gerecht zu werden, die das schnelle Wissenswachstum und die fortschreitende Globalisierung uns abverlangen. Die Empfehlungen des `Forum Bildung` treffen uns in Thüringen nicht unvorbereitet: frühe Förderung von Motivation und selbstgesteuertes Lernen, Einbeziehung des Lernens in den Lebens- und Arbeitsalltag beispielsweise sind auf unserer Agenda keine neuen Begriffe.»

Rainer Beichler |

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