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Thüringer Frachtführer und Spediteure lehnen geplante höhere Maut ab

Mit Empörung reagierten die im Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e.V. organisierten mittelständischen Transportunternehmer auf die bekannt gewordenen Pläne des Bundesverkehrsministeriums, ab dem 1. Januar 2009 die Lkw-Maut um durchschnittlich 43% zu erhöhen.
Die Begründung dazu liefert ein Auftragsgutachten für Wegekosten, das durch Neubewertung vor Jahrzehnten erworbener Grundstücke die fragwürdige Grundlage dazu bietet.
Unsere durch starken Wettbewerbsdruck, erhebliche Steuern und weitere Faktoren belasteten Unternehmen, die bestenfalls Umsatzrenditen zwischen Null und Eins erzielen, sind kaum in der Lage neue Fahrzeuge zu investieren, die nicht nur einen geringeren CO2-Ausstoss sondern auch erhebliche höhere Kosten aufweisen.
Erst 14% aller Mautkilometer werden mit EURO-V-Fahrzeugen gefahren.
Diese Pläne, die völlig an den Realitäten vorbeigehen, gehören in den Papierkorb. Unsere Unternehmer sind bereits genügend abgezockt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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