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Thüringer Stromproduktion erneut gestiegen

Im Jahr 2016 wurden in Thüringen 9.095 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom (1) erzeugt. Das waren nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei verringerte sich aber der Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern um 1,3 Prozent auf 57,0 Prozent. Um den gesamten Strombedarf aller Thüringer Verbraucher decken zu können, muss jedoch noch immer zusätzlich die Hälfte der erzeugten Strommenge aus anderen Bundesländern importiert werden.

Die Höhe der Ökostromproduktion ist größtenteils auf die Stromerzeugung aus Windkraft zurückzuführen. Mit Hilfe der Windenergie wurden 2.077 Millionen kWh Strom gewonnen. Damit betrug ihr Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 40,1 Prozent. Den zweiten Platz bei der klimafreundlichen Stromproduktion nahm die Stromerzeugung in biomassebetriebenen Anlagen ein. Von ihnen wurden 1.808 Millionen kWh (34,9 Prozent) Strom bereitgestellt. Die Hälfte des Stroms aus Biomasseheizkraftwerken wurde aus Biogas produziert. Zu den eingesetzten Biomasseenergieträgern zählen neben dem Biogas die feste Biomasse wie Holz und Brennlauge, die flüssige Biomasse wie Rapsöl sowie der biogene Anteil des zu verstromenden Abfalls aus Haus- und Siedlungsabfällen. Die Stromerzeugung mittels Photovoltaik stieg um 0,9 Prozent und betrug 20,8 Prozent an der Ökostromerzeugung Thüringens im Jahr 2016.

1) Stromerzeugung von Kraftwerken der allgemeinen Versorgung, Industriekraftwerken und Stromeinspeisung anderer Marktteilnehmer

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    So Bio und Öko ist das aber alles gar nicht. Immerhin versaut Bio nicht ganz unerheblich das Trinkwasser in großen Teilen des Landes und Bundes. Die Herstellung von Windkraftanlagen ist auch nicht gerade Umweltfreundlich und die Anlagen haben eine begrenzte Lebensdauer, die dazu im Betrieb auch gefährlich werden kann für Mensch und Tier. Die Stromerzeugung mit Holz ist in einer Thüringer Stadt schon gescheitert, die geplanten Holzabfälle reichten nicht und mit zugekauftem Holz absolut unwirtschaftlich. Fazit, mit Strom will man einzig Geld verdienen und das um jeden Preis. Aber es kommt noch schlimmer, durch den Bio oder Ökostrom gibt es Schwierigkeiten im Netz, mal viel mal wenig, so das wir immer am Rande einer Katastrophe entlang schlittern. Kurioser Weise steht nicht im Raum der Parteien, auch nicht der Grünen, wie Energie gespart werden kann. Sie reden so aber tun genau das Gegenteil. Zum Beispiel werden immer mehr Transportgüter von der Bahn auf die Straße geholt, dadurch wurden viele Bahnhöfe überflüssig und Gleise demontiert. Auch wird die Arbeit aus der Region in Ballungszentren verlagert oder ganz nach Fernost, was ein Verkehrsaufkommen nach sich zieht das Mutter Erde zum heulen bringt.

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