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Tipps zum Ausbildungsstart

Für tausende von Jugendlichen in Thüringen beginnt im September ein neuer Lebensabschnitt: Die Berufsausbildung. Hilfreiche Tipps für einen perfekten Start in das Berufsleben gibt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.

Der Erfolg einer Ausbildung hängt nicht nur vom fachlichen Wissen und Können ab, sondern auch vom Auftreten und den Umgangsformen, sagt Stefan Fricke, Leiter der Regionalen Service-Center Bad Salzungen / Eisenach der IHK Erfurt. Ein gepflegtes Äußeres und ein zum Beruf passendes Outfit ist wichtig für den ersten Eindruck, empfiehlt der RSC Leiter.

Das habe nichts mit verstaubten Benimmregeln zu tun, sondern mit Respekt und Einfühlungsvermögen.

Die neuen Auszubildenden stünden von einem Tag zum anderen mitten im Berufsleben. Schon die Arbeitszeit von morgens bis abends sei ungewohnt und anstelle von Mitschülern würden sie hauptsächlich von Kunden, Kollegen und Ausbildern umgeben. Darüber hinaus erwarteten die Unternehmen von Beginn an hohe Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit und Freundlichkeit.

Die IHK Erfurt empfiehlt daher, auf folgende Dinge besonders zu beachten:

Pünktlichkeit – sollte selbstverständlich sein.
Andernfalls riskiert man, für unzuverlässig gehalten zu werden. Also besser etwas mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen und mögliche Verkehrsprobleme berücksichtigen. Den Ausbilder telefonisch informieren, wenn man nicht pünktlich sein kann.

Freundlich, offen und zurückhaltend    
Wenn man neu in einem Unternehmen anfängt, sollte man zurückhaltend das Miteinander unter den Kollegen beobachten und sich freundlich und offen verhalten.

Vorstellen
Nicht immer bekommt man am ersten Tag alle Kolleginnen und Kollegen vorgestellt, vielleicht war der eine oder andere im Urlaub. Daher sollte man sich unbedingt beim ersten Kontakt selbst vorstellen.

Umgangsformen
Grüßen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig. Als Azubi sind sie derjenige, der zuerst grüßen sollte. Die Initiative zum Händedruck hingegen geht immer vom Ranghöheren aus. Dabei kommt ein kräftiger Händedruck besser an als ein schlaffer. Stellen Sie sich immer mit Vor- und Nachnamen vor. Nutzen Sie gegenüber Kollegen und Kunden das „Sie“, es sei denn, das „Du“ wird Ihnen angeboten. Schauen Sie Kunden immer ins Gesicht, seien Sie freundlich und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Zweifel immer den Chef oder den Ausbilder um Hilfe bitten.

Kleidung
Ist die Kleiderordnung von Anbeginn nicht klar geregelt, sollte man sich im Büro umschauen und sich nach der üblichen Kleiderordnung richten.

Zeitmanagement
Viele Prozesse laufen im Berufsalltag parallel ab. Daher ist eine to-do-Liste das richtige Instrument, damit man als Berufsanfänger den Überblick behält.

Nichtwissen
Gerade in den ersten Wochen können Kundenfragen nicht immer vollumfänglich beantwortet werden. Das ist für Auszubildende kein Problem, wenn sie freundlich darauf hinweisen, dass sie neu sind, aber sich darum kümmern, dass dem Kunden alle offenen Fragen so schnell wie möglich beantwortet werden.

Nur wer fragt, lernt!
Man erwartet von Berufsanfängern sogar, dass sie fragen, wenn sie etwas nicht wissen oder verstehen. Was sie vor allem erfragen sollten ist:
• die Namen und Funktionen ihrer wichtigsten Ansprechpartner,
• wie sie sich am Telefon melden sollen,
• wie sie sich gegenüber Kunden verhalten sollen, wenn sie deren Fragen nicht beantworten können,
• wo sich die Pausen- und Sanitärräume befinden,
• wie die Arbeits- und Pausenzeiten geregelt sind.

Persönlicher Einsatz
Auf Flexibilität kommt es bei dringenden Aufträgen an. Die Einschätzung der Einsatzbereitschaft und der Belastbarkeit hängt immer wieder davon ab, wie man sich verhält, wenn ein Auftrag auch mal kurzfristig und unerwartet fertiggestellt werden muss.

Feedback
Sollte der Vorgesetzte nicht von selbst eine Beurteilung geben, kann man als Azubi ruhig selbst aktiv werden und spätestens nach den ersten 100 Tagen um eine Einschätzung bitten.

Andrea T. | | Quelle:

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