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Wärmedämmung lohnt sich doch

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten. Die verbesserte Gebäudehülle macht das Wohnen auch komfortabler und schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen hin.

Durch kritische Medienberichte über Wärmedämmungen sind viele Verbraucher unsicher geworden, erklärt Dipl.-Ing. Steffen Lier, Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude.

Deshalb rät der Experte Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen. Im Rahmen einer Energieberatung bei der Verbraucherzentrale wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt, und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind. Dazu erhalten Verbraucher erste Einschätzungen zu Kosten und Energieeinsparung. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zu weiteren vielleicht notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Wer sich für eine Dämmung entscheidet, sollte diese Maßnahme sorgfältig planen. Dazu gehören neben der Auswahl geeigneter Dämmmaterialien und Konstruktionen Vorkehrungen zum Schutz vor Feuchtigkeit und die Vermeidung von Wärmebrücken. Energieberater Lier weist darauf hin, dass mit einer Wärmedämmung nicht nur Energie eingespart wird.

In einem gedämmten Haus sind die Innenseiten der Außenwände wärmer. Das führt zu einem besseren Raumklima und macht das Wohnen komfortabler, so Lier.

Negativ in die Schlagzeilen gekommen sind Wärmedämmungen durch Schäden in Folge von Planungs- oder Ausführungsfehlern.

Richtig ausgeführt, weiß der Experte, verbessern Wärmedämmungen wirksam den Wärmeschutz des Gebäudes, ohne dass Mängel entstehen.

Nachträgliche Wärmedämmung der Außenflächen gehört zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Aus diesem Grund startet die Verbraucherzentrale Thüringen im September die Beratungsaktion „Wärmedämmung lohnt sich doch“.

Verbraucherzentrale Thüringen berät kostenlos zu Wärmeschutz und Dämmstoffen

Im Aktionszeitraum bis zum 30. November können Verbraucher einen Beratungsgutschein auf der Internetseite www.vzth.de herunterladen. Mit dem Gutschein ist die Beratung zur nachträglichen Wärmedämmung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Thüringen kostenlos.

Bei Fragen zur Aktion und zum Thema hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). In Eisenach findet die Beratung im Bürgerbüro am Markt 22 statt. Eine Terminvereinbarung für Eisenach ist auch möglich unter 03691 670800. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Dämmplatte

    „Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.“

    Prima, dann steht ja der Dämm-Verhüllung auch des letzten Hauses im Wartburgkreis nichts mehr im Weg. Stellt sich die Frage: Macht die doch recht kostenintensive Dämmung bei einem Haus auf dem Land (möglicher Verkaufswert ziemlich niedrig) wirtschaftlich Sinn? Stürzt es die Besitzer und spätere Erben nicht in eine finanzielle Misere? Irgenwie beschleicht den Bürger das Gefühl, hier geht es doch mehr um den Verkauf, als um die Nachhaltigkeit!

    • Meckern

      Lesen Sie die Meldung. Angeboten wird eine Beratung, die auch eine Prüfung beinhaltet, ob im Einzelfall eine Dämmung vorteilhaft ist oder nicht. Ist Ihr Problem damit gelöst? Die (falsche?) Behauptung, die Verbraucherzentrale hätte ein geschäftliches Interesse am Verkauf von Wärmedämmsystemen scheint mir jedenfalls etwas gewagt bis rechtswidrig …

      • Dämmplatte

        Wer meinen Text im Kontext lesen kann, erkennt den Verweis von „Verkauf/Kauf = Gewinn/Kosten statt Nachhaltigkeit bei bestimmten Dämmaßnahmen.

        P.S. Ihnen ist bestimmt bewußt, dass es genügend Besitzer von Wohneigentum gibt, die jeden Cent für Ihr Eigenheim aufwenden müssen um dieses notdürftig zu erhalten? Da dürfte jede Dämmaßnahme (außer vielleicht den Dachboden mit Mineralwolle, oder sonstigem Sondermüll) auzulegen nicht finanzierbar sein. Oder ist es zu empfehlen, dass Eigentümer nur für eine möglicherweise „rechnerich“ lohnenswerte Dämmaßnahmen eine Verschuldung über den Tod hinaus aufnehmen sollen? Wenn die Beratungsangebote auch dahingehend beraten, dann ist es gut, anderenfalls sollte man die Bürger hierzu unbedingt informieren.

        Im TV macht übrigens gerade wieder ein bekannter Nachrichtensprecher Werbung für Dämmung. Der sagt: Dämmung steigert den Wert der Immobilie, hat der nun wirklich Recht?m

        • Meckern

          Es zwingt Sie ja niemand zu Ihrem Glück. Lassen Sie Ihre Landimmobilie ungedämmt und freuen sich weiterhin über den guten Durchzug, Ihre Sache.

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