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Weltmännertag am 3. November

In Thüringen gibt es nach wie vor mehr Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren Ende 2009 rund 49 Prozent (1,11 Millionen) der 2,25 Millionen in Thüringen lebenden Menschen Jungen und Männer. Dies entspricht – bezogen auf die Gesamtbevölkerung – in etwa dem deutschlandweiten Verhältnis.

Allerdings gleicht sich das Geschlechterverhältnis immer weiter an.
1950 standen – vor allem infolge der Kriege – 1000 Männern noch 1252 Frauen gegenüber.
1970 waren es 1156 und im Jahr 1990 dann 1095 Frauen je 1000 Männer.
Ende 2009, fast 60 Jahre später, lag das Verhältnis bei 1000 zu 1026 und damit der Gesamt-Parität etwas näher als im Bundesgebiet (1000 zu 1040).

Da von den Thüringern, die über 65 Jahre alt sind, nur noch ca. 41 Prozent männlichen Geschlechts waren (d.h. 1417 Frauen auf 1000 Männer; in Deutschland bei knapp 43 Prozent sind es 1348 Frauen), lässt das fast ausgeglichene Gesamtverhältnis andererseits auf einen überwiegenden Anteil des ’starken Geschlechts‘ im Erwerbsaltersbereich schließen. Nur 928 Frauen im Alter von 18 bis unter 65 Jahre kommen hier auf 1000 Männer (in Deutschland 979 Frauen). Bei den 25 bis unter 40-Jährigen sind es in Thüringen gar nur 850 Frauen (d.h. männlicher Bevölkerungsanteil hier: 54 Prozent), da zählt man in Deutschland in dieser Altersgruppe 973 Frauen je 1 000 Männer (fast 51 Prozent).

Unter allen kreisfreien Städten und Landkreisen gab es Ende 2009 nur im Eichsfeld und im Wartburgkreis einen Männerüberschuss in der Gesamtbevölkerung – hier kamen auf 1000 Jungen und Männer zusammengefasst nur 987 bzw. 996 Mädchen und Frauen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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