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Doht: „Wir werden Vorschläge zur Tourismus GmbH prüfen“

Oberbürgermeister Matthias Doht begrüßt grundsätzlich, dass der Wartburgkreis nach monatelanger Verzögerung nun doch bereit ist, über die auch künftig gemeinsame touristische Vermarktung des Kreises und der Stadt und über den Verbleib des Kreises in der „Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH“ (EWT) zu reden.
Der OB: „Die Verzögerungen waren nicht besonders hilfreich für die touristische Vermarktung der Region. Ebenso wenig hilfreich ist, dass Herr Krauser seine Vorschläge jetzt gleich als Bedingungen formuliert.“ Und weiter: „Ich werde die Vorschläge sehr ernst nehmen und sehe durchaus Chancen, sie zu realisieren. Dennoch werde ich sie zuvor mit dem städtischen Hauptausschuss, unsere Mitgliedern im Aufsichtsrat der EWT, sowie dem Verkehrsverein ausführlich besprechen. Wichtig ist eine funktionierende EWT mit einer klaren Alleinverantwortung der Geschäftsführerin, einer klaren Geschäftsverteilung sowie einer soliden Finanzierungsgrundlage der beiden Gesellschafter. Die bisher vom Kreis gemachten Vorschläge erfordern ein höheres finanzielles Engagement, über das bisher noch nicht verhandelt wurde. Auch muss die grundsätzliche Struktur der Gesellschafter auf Augenhöhe zwischen einem Landkreis und einer kreisfreien Stadt erhalten bleiben, ebenso wie die Mehrheitsbeteiligung der Stadt Eisenach als kulturelles Zentrum der Region und als Anlaufpunkt für die weitaus meisten Touristen, die hierher kommen.“

Rainer Beichler | | Quelle:

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