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Ist Eisenach feindlich gegen Touristen – wohin mit den Bussen?

Täglich können wir Sie sehen, die unzähligen Tagestouristen welche in Reisebussen den Weg zur Wartburg erklimmen. Natürlich freuen wir uns alle, dass die Wartburg ein solch touristischer Anziehungspunkt für unsere Stadt ist.

Doch was passiert, wenn diese Touristen in Eisenach übernachten wollen? Richtig, Sie buchen ein Hotel oder eine Pension. Viele von Ihnen buchen meist einen mehrtägigen Aufenthalt, besuchen Bach- und Lutherhaus, das Automobilmuseum oder auch andere Städtische Einrichtungen, machen Ausflüge in den Hainich oder Thüringer Wald.

Sie flanieren durch unsere schöne Wartburgstadt, gehen Einkaufen oder besuchen am Abend ein Restaurant um zu essen und zu trinken, was sicherlich in Zeiten des Nichtraucherschutzes jeder Wirt begrüßt.

Jedoch sollten wir nicht vergessen, dass es da ja noch einen Busfahrer und einen Reisebus gibt. Die größte Frage für Busunternehmer und dessen Fahrer ist: «Wo stelle ich mein Fahrzeug sicher ab?» Durch die jedem bekannte Parkflächensituation in Eisenach stellt dies derzeit ein großes Problem für die Busunternehmer dar. Ausgewiesene Parkflächen wie am Frauenplan, Markt, Schiffsplatz und Schillerstraße sind immer durch den Tagestourismus belegt oder über Nacht durch Pkw versperrt. Die Parkflächen in der Karl-Marx-Straße, Naumannstraße sowie Werner-Aßmann-Halle kommen wegen der nicht gewährten nächtlichen Sicherheit nicht in Frage, da es in diesen Gebieten häufig zu Einbrüchen und Vandalismus an den Reisebussen kommt.

In einer Zeit wo die Wirte, der Einzelhandel und die Beherbergungsbetriebe um jeden Kunden und Gast froh sind, werden die Umsatz bringenden Busunternehmer in Eisenach mit Strafzetteln verärgert. Dies ist kein Vorbild für unsere Region und somit auch nicht mehr länger verantwortbar. Ein Beispiel sollte man sich an anderen Städten nehmen, welche sich mit kostenlosen Parkflächen für die Gewerbetreibenden einsetzt und somit langfristig sichert, dass die Touristen in der Stadt bleiben und somit jedem, auch unserer Stadt, etwas Gutes tun.

Rainer Beichler |

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