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Luthertourismus im Gespräch

Im Rahmen der Wahlkreistour von Christian Hirte (Mitglied des Bundestages) folgte der Bundestagskollege Klaus Brähmig am Mittwoch seiner Einladung.
Brähmig ist Vorsitzender der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Tourismus im Deutschen Bundestag. Gemeinsam führten sie zahlreiche Gespräche mit Experten aus Kultur, Gastgewerbe und Tourismus, um die Chancen der Lutherdekade für die Wartburgregion zu diskutieren.
«Mit dem Lutherjahr 2017 und der Lutherdekade haben wir eine Riesenchance, unsere Region aller Welt zu präsentieren und touristisch deutlich stärker zu vermarkten. Mir ist wichtig, Multiplikatoren und Experten regelmäßig zusammenzubringen und Ideen zu sammeln. Diese Anliegen werde ich in Berlin offensiv vortragen», so Christian Hirte.
Weiter betonte er, dass er sich insbesondere für eine Einbindung der gesamten Region in die bundesweite Vermarktung der Lutherdekade einsetzen wird: «Ob Möhra, Altenstein oder die Wartburg – Luther spielt für den gesamten Wartburgkreis eine große Rolle.»

Darüber hinaus sicherte Hirte seine Unterstützung zu, die Wartburg in die Ausstellungskonzeption des Bundes zu integrieren. «Es darf nicht sein, dass allein Wittenberg und Berlin hier vorkommen, die Wartburg gehört in ein solches Konzept», bekräftigten Hirte und Brähmig.

Zudem wollen sich beide Abgeordneten in Berlin für eine Anhörung von Vertretern der Wartburgregion in der Bundestagsfraktion bemühen.

Christian Hirte stellte ein eigenes «Lutherpapier» vor, in dem er erste Thesen für die Nutzung der Lutherdekade in Thüringen und der Wartburgregion erläutert.

Gesprächspartner waren u.a. Vertreter von Bachhaus und Lutherhaus, die «spotlight» Musical, der Lutherverein, der Intendant des Eisenacher Theaters, der Burghauptmann.

Nach dem Treffen in Eisenach und auf der Wartburg, besichtige man noch die einstige Eisenacher Waldbühne. Hier konnten Udo Winkels (Lutherverein) und Peter Scholz (spotlight) ihre Visionen zur Aktivierung der Bühne darstellen. Einig war man sich schon jetzt, die Lage unterhalb der Wartburg sei einmalig und auch eine mögliche Chance.

Rainer Beichler |

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