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«mini-a-thür» auf der ega: Sonderfahrt durch Halle 1

«Zurücktreten von der Bahnsteigkante!», heißt es vom 1. Februar bis zum 1. April 2002 in der Halle 1 der ega, wenn dort zwischen den Bahnhöfen Altenburg, Erfurt und Eisenach der Zug ins Rollen kommt.

Drei Bahnhöfe unter einem Dach?
Nein, keine Neuauflage der Gebietsreform, sondern Mittelpunkt einer Sonderausstellung welche die ega gemeinsam mit dem bekannten Miniaturenpark Ruhla, der Deutsche Bahn AG und der Nahverkehrsservicegesellschaft durchführt.

So lernt der Besucher während seiner «Zugfahrt» nicht nur besagte drei Bahnhöfe kennen, vielmehr sind da links und rechts der Strecke zahlreiche Sehenswürdigkeiten und historische Bauten Thüringens zu entdecken. Im gemächlichen Tempo fährt der Zug vorbei am Otto Dix Geburtshaus in Gera, am Zeiss Planetarium, an Goethes Gartenhaus, an Schloß Molsdorf, dem Rathaus Gotha, dem Waffenmuseum in Suhl, dem Spielzeugmuseum Sonneberg.
Erstmalig wird ein Modell des Schlosses Altenstein der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses Schloß in der Nähe von Bad Liebenstein hat eine lange Geschichte. Altenstein entstand um das Jahr 531 und wurde im 14. Jahrhundert Sitz des Vogtes der Thüringer Landgrafen. Als Mitte des 16. Jahrhunderts der Altenstein schwer beschädigt wurde, ließ der damalige Hausherr an der Stelle der Burg einen Schlossbau errichten. In den Jahren 1798 bis 1803 legte man dann einen romantischen Landschaftspark an.

Insgesamt 20 detailgetreue Modelle bedeutender historischer Bauwerke Thüringens sind zu sehen. Die kleinen Kunstwerke wurden mit außerordentlicher Präzision in der Modellwerkstatt der mini-a-thür GmbH in Ruhla gefertigt. Alle Modelle haben den Maßstab 1:25 zum Original – die Ähnlichkeit zum Original ist also nicht zufällig sondern beabsichtigt.
Von besonderem Interesse sind sicher der Erfurter Hauptbahnhof und die Oberweißbacher Bergbahn. Beide «Originalschauplätze» werden gegenwärtig einer umfassenden Rekonstruktion bzw. eines Umbaus unterzogen und sind danach in ihrer ursprünglichen Form nur noch als Modelle der mini-a-thür zu sehen.

Der Mitveranstalter, die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH, wirft einen Blick auf die Historie und Entwicklung der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn und zeigt den künftigen Neubau des Erfurter Hauptbahnhofs.
Die Deutsche Bahn AG stellt Anschauungsmaterial zu dieser für Erfurt bedeutenden Baumaßnahme zur Verfügung. Mit funktionstüchtigen Schienfahrzeugmodellen wird dem Besucher gleichzeitig ein hohes Maß an Originalität veranschaulicht.

Da Wissenswettbewerbe gegenwärtig hoch in der Publikumsgunst liegen, will sich auch die ega einem solchen Wettbewerb nicht verschließen. Auch wenn die Preise nicht wie bei den Fernsehstationen mehrstellige Beträge ausweisen (dafür sind die Fragen auch Besucherfreundlicher), so werden die ega, der Miniaturenpark, die Deutsche Bahn AG und die Nahverkehrsservicegesellschaft, attraktive Preise beisteuern.
Jeweils Sonntag findet eine Wochenauslosung statt, zum Ostersonntagsfest am 30. März erfolgt dann die Ziehung der Hauptpreise. Was gibt es zu gewinnen? Zum Beispiel Eintrittskarten für die ega, Thüringen Tickets der Bahn, ega Jahreskarten und eine tolle Wochenendreise in ein Steigenberger Hotel auf der Insel Rügen.

Wo also kann «Bahnfahren» angenehmer sein als auf der ega? Alles unter einem Dach, unabhängig von den Widrigkeiten der Natur und «Zugverspätungen» völlig ausgeschlossen.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und an den Wochenenden jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Zu sehen sind:
Bahnhof Altenburg, Bahnhof Erfurt, Bahnhof Eisenach, Alte Münze Schleiz, Knapp Windmühle, Otto Dix Geburtshaus, Goethes Gartenhaus, Jagdhaus Gabelbach, Rathaus Treffurt, Lutherhaus Eisenach, Spielzeugmuseum Sonneberg, Schloss Molsdorf, Rathaus Gotha, Waffenmuseum Suhl, Concordia Kirche, Burg Posterstein, Klosterruine Paulinzella, Zeiss Planetarium, Schloss Altenstein, Oberweißbacher Bergbahn.

Rainer Beichler |

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