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Nationalparkwacht hat Verstärkung bekommen

In den letzten Wochen hat der Nationalpark Hainich personelle Verstärkung bekommen: Sieben Forstwirte wechselten aus ihren Forstämtern in den Nationalpark, sodass jetzt insgesamt 20 ehemalige Waldarbeiter als Nationalparkwacht eingesetzt werden können.

Mit diesem Wechsel innerhalb der Landesforstverwaltung ändert sich auch das Tätigkeitsspektrum. Holzeinschlag spielt im Nationalpark Hainich keine Rolle, «Natur Natur sein lassen» heißt das Motto. Die Mitarbeiter der Nationalparkwacht haben dafür viele andere Aufgaben.
Ganz oben steht die Besucherbetreuung, z. B. im Rahmen von Führungen oder als Ansprechpartner beim Streifendienst. Mittlerweile mehr als 100 km Wanderwege bedürfen einer Unterhaltung und Wartung. Hierzu wurde in Mülverstedt eine Werkstatt eingerichtet, wo Schilder, Wegweiser und Infotafeln laufend erneuert und ergänzt werden. Ein sehr aufwändiges, aber auch lohnendes Projekt ist die im Bau befindliche Umweltbildungsstation südlich von Kammerforst, wo es speziell für Kinder viele Möglichkeiten gibt, den Hainich zu erkunden. Bereits heute sind 70 Schüler als Junior-Ranger unterwegs und unterstützen die Nationalparkwacht u.a. bei der Erfassung von Vogelarten.

Notwendig geworden war die deutliche personelle Verstärkung durch den insgesamt höheren Besucherzustrom, nicht zuletzt ausgelöst durch den Baumkronenpfad, der innerhalb von zwei Monaten bereits mehr als 80000 Besucher angezogen hat! Drei Mitarbeiter der Nationalparkwacht sind daher ständig für die Betreuung am Pfad eingesetzt, wo sie z. B. das stündliche Führungsangebot abdecken.

Eine erste Schulung zum Thema «Nationalpark Hainich» haben alle neuen Mitarbeiter absolviert, sodass die Grundlagen gegeben sind, am neuen Arbeitsplatz kompetent Auskunft geben zu können und somit zur Zufriedenheit der Besucher beizutragen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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