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Strömung verhinderte ein ordentliches Sammeln

Ein ordentliches Einsammeln von Unrat an der Werra war am Samstag kaum möglich. Leichtes Hochwasser und eine starke Strömung verhinderten einen intensiven Einsatz. Sieben Werrafreunde von der Werra-Flößerei Deiß und dem Kanuverleih Kringeltours waren auf der Werra unterwegs. Von den Kanus und einem großen Floß aus sammelten sie so manchen Unrat ein.
Vielfach verfing sich in den letzten Monaten der Müll in der Uferbepflanzung. «Leider bekamen wir wegen der starken Strömung nicht alles sofort zu fassen», berichtet Flößer Jörg Deiß aus Neuenhof. Von Wommen bis zum Kraftwerk Spichra waren sie unterwegs.
In Lauchröden wurde eine kurze Rast gemacht und der Müll umgeladen. Zehn Müllsäcke füllten sich. «Manch Anlieger der Werra benutzt leider den Fluss als Müllablage und auch das Hochwasser nimmt jede Plastetüte mit», so Deiß weiter.
Die Aktion soll bei niedrigem Wasser nochmals wiederholt werden.

Ein Ergebnis der Mitgliederversammlung des Werratalvereines vor einer Woche in Eisenach war der Start dieser Aktion. Ab 2007 sollen entlang der gesamten Werra aufgeräumt werden, auch die Ortschaften sind dazu aufgerufen. Als einheitlicher Tag ist der Samstag vor dem 1. Mai festgelegt. Am 1. Mai ist traditionell das Anpaddeln auf der Werra.

Rainer Beichler |

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