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Thüringer Tourismus von Januar bis August 2016 im leichten Plus

Die Thüringer Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Gästebetten (einschließlich Campingplätze) empfingen in den ersten acht Monaten 2016 knapp 2,5 Millionen Gäste. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Gästezahl damit im leichten Plus (0,6 Prozent). Die Zahl der Gästeübernachtungen erreichte mit 6,6 Millionen das Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (+0,1 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 2,7 Tagen konstant.

Nach wie vor prägen regionale Unterschiede die Tourismusentwicklung in Thüringen. Das Reisegebiet der Städte (Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) erzielte in den ersten acht Monaten des Jahres einen Zuwachs in den Gästezahlen (+3,7 Prozent) und Übernachtungen (+3,6 Prozent). Auch die kleineren Reisegebiete (Hainich, Kyffhäuser, Saaleland, Südharz) erreichten in den ersten acht Monaten einen beachtlichen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen, andere Regionen konnten im Monat August wieder zulegen (Eichsfeld, Thüringer Vogtland). Demgegenüber erreichte der Thüringer Wald als größtes Reisegebiet des Freistaats in den ersten acht Monaten nicht die Gäste- und Übernachtungszahlen des entsprechenden Vorjahreszeitraums (Gäste: -2,4 Prozent, Übernachtungen: -1,4 Prozent). Das Reisegebiet „Übriges Thüringen“ mit dem Kreis Sömmerda, dem Weimarer Land und dem überwiegenden Teil des Altenburger Landes musste von Januar bis August 2016 sogar einen deutlichen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen in Kauf nehmen (Gäste: -4,4 Prozent, Übernachtungen: -6,5 Prozent), so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter.

Der Monat August verlief für den Thüringer Tourismus insgesamt positiv. Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 414 Tausend, die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,7 Prozent auf 1,2 Millionen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Lese ich immer „Thüringer Tourismus“? Wo gibt’s denn den? Ich sehe nur eine unüberschaubare Anhäufung von Minitourismusorten mit schlechten Internetauftritten, für die der Begriff „Region“ chinesisch zu sein scheint. Und wenn sich der Chinese dann ans Internet setzt um seinen nächsten Urlaub zu planen, plant er mit guter Wahrscheinlichkeit an Thüringen vorbei.unzähi Das drückt die Statistik aus. Schaut Euch mal bei der Konkurrenz um, Waldschrate. Z.B. visitcornwall.com – da lässt sich der komplette Urlaub bis hin zur Befüllung des Ferienhauskühlschranks am Computer planen. Hierzulande dagegen kommen hauptsächlich die (zur Genügsamkeit erzogenen) Wanderer, die schon seit Jahrzehnten hierherkommen und die Beherbergungsbetriebe servieren Bratwurst mit Klößen. Das reicht dann immerhin für die magere „durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,7 Tagen“. Schon für den sog. „Rennsteigbus“ gibt’s vier verschiedene Flyer und für die Fahrt durch die unzähligen Tarifgebiete erinnert noch schön an die guten alten Tage der Minifürstentümer. Immerhin werden keine Zölle mehr erhoben.

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