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 | Bildquelle: © Thüringer Forstamt Marksuhl

Beschreibung:
Bildquelle: © Thüringer Forstamt Marksuhl

Vorbereitungen für Wandertag im Zeitplan

Das Forstamt Marksuhl liegt mit den Vorbereitungen für den Deutschen Wandertag im nächsten Jahr gut im Zeitplan. Der Rennsteig wurde auf sieben Kilometer instandgesetzt, die Bauarbeiten am Reuterweg stehen kurz vor dem Abschluss. An der Drachenschlucht und der Hochwaldgrotte laufen derzeit kleinere Wegereparaturen speziell zur Wasserführung. In Kürze beginnt die Sanierung des Weges zur Sängerwiese und weiter bis zur Wartburg.

Die Arbeiten werden durch Fachfirmen der Region oder durch die Profis vom forstlichen Wegebaustützpunkt Hohenebra durchgeführt. Die Holzernteplanung für das Jahr 2017 steht ebenfalls. Dabei werden die Wanderrouten weitgehend ausgespart oder notwendige Durchforstungen in den Herbst nach Abschluss der Veranstaltung verschoben. Sicher werden sich einzelne Beeinträchtigungen nicht vermeiden lassen, was Forstamtsleiter Ansgar Pape jedoch unproblematisch findet:

Wir möchten ja keine `Potemkinschen Dörfer` bauen, sondern dokumentieren, dass Forstleute in Thüringen in der Lage sind, sowohl den nachwachsenden Rohstoff Holz bereitzustellen, Naturschutz auf ganzer Fläche zu betreiben und sich die Menschen trotzdem im Wald erholen können.

Diese sogenannte „Nutz-, Schutz-, und Erholungsfunktion“ ist im Thüringer Waldgesetz verankert.

Ich muss meinen Kollegen im Außendienst ein Riesenlob aussprechen, die das trotz widriger Witterungsbedingungen und zahlreicher Restriktionen immer wieder meistern, nimmt Ansgar Pape seine Mitarbeiter vor oft unsachlicher Kritik in Schutz.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Reuter

    „Kleingärtner“: Ich hoffe dieses leidige Thema an diesem Ort sollte bald Geschichte sein! Kein Aushängeschild auf dem Weg zur Wartburg. Sensibler Rückbau und eine ansprechende Gestaltung, wie vor Jahrzehnten, angepasst an mögliche Anforderungen der heutigen Zeit! Freie Kleingärten gibt es aktuell in EA in vielen Kleingartenanlagen im Überfluss, dort stören Sie übrigens auch keinen Blick auf ein Weltkulturerbe.

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