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Feurige Tänze und melancholische Balladen

Erstes Tournee-Konzert ukrainischer Hochzeitsmusikanten findet in Eisenach statt

Nur zu sechs Konzerten ist die Hudaki Village Band zur aktuellen Tournee zu erleben, das erste davon findet am 18. August in Eisenach statt. Beginn ist um 18.30 Uhr im Saal der Freien Waldorfschule. Die Hochzeitsmusikanten aus den ukrainischen Karpaten treten mit schweißtreibenden Rhythmen, feurigen Tänzen und melancholischen Balladen auf. Zu hören sind sechs Musiker mit Geigen, Trommeln, Gardon, Baraban, Klarinette, Tarogato, Sopilka, Cymbalum, Gitarre, Bajan, Plonka, Bratsche und Kontrabass sowie zwei Sängerinnen. Die Band war Träger des Publikumspreises zum Folkherbst Plauen. Es gibt ein Imbiss-Angebot, unter anderem passend zum Konzert mit ukrainischem  Borschtsch.

Einige Pressestimmen: „Ein brodelndes Gebräu von praller Lebendigkeit“,  schrieb die Badische Zeitung, „der Geiger spielte wie Jimi Hendrix…“, hieß es nach einem Konzert beim Folklorum, in der La Marseillaise wurden  „großartige und bewegende Auftritte“ gelobt, die Freie Presse bezeichnete die Musiker als „urwüchsig, unverfälscht und innovativ“. „Sie leiden, lieben, lachen mit ihrer Musik … das ist Musik, wie sie an keinem Konservatorium gelehrt, von keinem Verlag abgedruckt wird, aber es ist Musik, die von der Ursprünglichkeit lebt und direkt in die Herzen geht“, so Der Zürcher Oberländer.

In den ukrainischen Karpaten werden Dorfmusikanten „Hudaki“ genannt. Sie spielen zu Hochzeiten, die mehrere Tage und Nächte dauern. Die Hudaki Village Band stammt aus dem Dorf Nischnje Selischtsche nahe der rumänischen und ungarischen Grenze. Emotionsgeladene Balladen wechseln sich mit ausgelassenen Tänzen ab; eine eigenständige Musik, die aus dem jahrhundertelangen friedlichen Zusammenleben von Ruthenen, Huzulen, Juden, Roma, Ungarn, Wallachen und Rumänen entstanden ist. Die Lieder wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Mit faszinierenden Stimmen und starker Rhythmik vermitteln die Hochzeitsmusikanten Freud und Leid der Menschen ihrer Heimat.

Andrea T. | | Quelle:

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