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Adam-Opel-Straße: erster Bauabschnitt fertig

In der Adam-Opel-Straße sind die Arbeiten des ersten Bauabschnittes nach rund sechs Monaten Bauzeit abgeschlossen. Oberbürgermeister Matthias Doht gab am Donnerstag den fertig gestellten Straßenabschnitt offiziell für den Verkehr frei.
Die Zufahrtstraße zum Gewerbegebiet Eisenach-West, dem Standort mehrerer Automobilbau- und Zulieferunternehmen, war wegen ihres Zustandes seit längerem kritisiert und eine Erneuerung angemahnt worden.
In der weiteren Folge kommt in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt bis zum Kreisel und 2010 wird die Brücke zur Stedtfelder Straße gebaut. Damit soll eine deutliche Entlastung für die Stedtfelder Straße erfolgen.

Der erste Bauabschnitt ist etwa 460 Meter lang und beginnt rund 50 Meter nach der Einmündung zur Kasseler Straße und reicht bis zur Einmündung der „Kleinen Rennbahn“.
Erneuert wurden die Fahrbahn, die Bordsteine, die Straßenbeleuchtung und die Bushaltestellen. Zudem entstand an der südlichen Straßenseite ein kombinierter Rad- und Gehweg, wurden Grundstückszufahrten und -zugänge erneuert oder angeglichen sowie die Parkplätze (rund 70 Plätze) instandgesetzt. Hier werden demnächst die Markierungen aufgezeichnet und Poller gesetzt, damit keine Lkw mehr dort parken können.
Die Mühlgrabenbrücke ist saniert – einschließlich der Geländer und Gesimse. Erneuert wurden ebenfalls der Kanal für die Straßenentwässerung sowie die Kabel und Kabelschächte für die Deutsche Telekom und die Thüringer Netkom.
Einige Restarbeiten, die bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen nicht ausgeführt werden können, werden baldmöglichst noch erledigt.

Aufgestellt wurden 17 Lichtmasten und ein Buswartehaus am Haltepunkt «Festplatz Spicke» gebaut und rund 6000 m² mit Asphalt überzogen.

Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt sind mit rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahmen der Stadt Eisenach werden vom Freistaat Thüringen mit knapp 800000 Euro bezuschusst.
Die Eigentümer der anliegenden Grundstücke müssen einen Teil der Kosten tragen. Derzeit läuft dazu ein Mediationsverfahren mit allen Betroffenen.

Rainer Beichler |

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